Dienstag, 3. März 2015

Laïla Amezian Triode (Marokko, Belgien)

Oriental Moods

Laïla Amezian - Gesang
Anja Naucler - Cello
Stephan Pougin - Schlagzeug, Perkussion
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Laïla Amezian beschreibt ihre Musik gerne als "Arab Jazz Classical" und spannt dabei ihren Bogen zwischen Ost und West, Altem und Neuem, Mystik und Musik. Mit ihrer vollen, warmen Stimme nimmt die belgische Sängerin das Publikum mit zu ihren marokkanischen Wurzeln und schafft gleichzeitig eine dichte Klangatmosphäre aus arabischem Jazz und klassischer Musik.
Im Laufe ihrer fünfzehnjährigen Karriere hat Amezian viele verschiedene Vokalwelten entdeckt: französische Chansons, Jazz, Funk, Electro-Ethno-Dance, Post-Rock, Polyphonie und arabisch-andalusische Musik. In ihrem neuen Trio Projekt Triode vertont sie Texte des libanesisch-amerikanischen Dichters Khalil Gibran, des Schriftstellers und Philosophen Ibn Arabi aus dem 12. Jahrhundert und des Dichters Al-Mutanabi aus dem 14. Jahrhundert. Als Kontrast gibt es auch noch Jazz-Klassiker wie Strange Fruit und Ähnliches zu hören.
Begleitet wird sie von den kongenialen Musikern Anja Naucler (Cello) und Stephan Pougin (Perkussion).

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 4. März 2015

Timna Brauer & Elias Meiri (Ö)

Songs, Duo DeLuxe

Timna Brauer - Gesang
Elias Meiri - Klavier
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Chansons

Programme wie "Songs of Jerusalem", "Flamenca Judaico", "Jiddischkeit" oder "Mozart Anders" haben Timna Brauer weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt gemacht. Weniger bekannt ist allerdings, dass sie auch eine fantastische Chanteuse ist. Zu ihrem ersten Auftritt in der Sargfabrik gibt Timna Brauer nun einen ihrer seltenen Chansonabende.
Seit langem pflegt Timna bereits eine enge Beziehung zu Frankreich. Ihre Eltern lebten sieben Jahre lang in Paris - Timna verbrachte also den Großteil ihrer Kindheit in dieser wunderbaren Stadt, in der die gesamte Wiener Schule des "Phantastischen Realismus" tätig war und in der das Französische Chanson in seiner Hochblüte stand. Als Kind schon hatte sie sich fest vorgenommen, eines Tages dorthin zurückzukehren. Deshalb verschlug es sie für weitere sieben Jahre nach Paris, um ihr Studium in Musikwissenschaften zu absolvieren. Mit diesem Hintergrund entwickelte sich irgendwann der Wunsch, einen eignen Chansonsabend zu gestalten.
Mit "Chansons" präsentiert Timna Brauer Lieder von Jaques Brel, Edith Piaf und Georges Brassens. Musikalisch bearbeitet wurden die Werke von Pianist Elias Meiri.

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 5. März 2015

Helene Blum & Harald Haugaard 4-tet (Dänemark)

Songs, Crossing Europe

Helene Blum - Gesang, Gitarre, Geige
Harald Haugaard - Geige, Mandoline
Mikkel Grue - Gitarre, Mandoline
Kirstine Elis Pedersen - Violoncello
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Eine der wunderbaren Stimmen Skandinaviens ist die der bezaubernden dänischen Sängerin Helene Blum. Gemeinsam mit dem 11-fachen (!) Danish-Music-Award Gewinner Harald Haugaard an der Violine, dem Gitarristen Mikkel Grue und Kirstine Elis Pedersen am Violoncello entführt Helene Blum mit ihrer glasklaren Stimme in die Welt der traditionellen und neuen dänischen Folkmusik.
Im Repertoire finden sich Traditionals aus dem dänischen Folk-Erbe ebenso wie Eigenkompositionen: uralte Balladen, rhythmische Tanzmelodien und Lieder über Liebe und Leid, Leben und Tod.
Helene Blum & Harald Haugaard verstehen Folkmusik als lebendige Musik. Sie begreifen die Bühne als Ort der magischen Begegnung mit dem Publikum und verströmen das, was die Süddeutsche Zeitung "Ein Stück Glückseligkeit" nannte.
Nach dem letzten Auftritt des Quartetts in der Sargfa-brik im März 2012 folgten eine Reihe von Konzerten im Konzerthaus. Jetzt dürfen wir sie wieder in intimerem Ambiente erleben. Welcome back!

Karten online kaufen

 

Freitag, 6. März 2015

Global Groove LAB (Sen, Ö, Serb, Slo, Ru)

Club Global live

Coalman - Gesang
RONJA* - Gesang
Bozidar Radenkovic - Akkordeon, Gitarre, Bouzouki
Stefan Thaler - Bass
Martin Peham - Schlagzeug
Pavel Shalman - Violine
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
LAB: "Das Labor bezeichnet einen Arbeitsplatz (...) im Gegensatz zum Büro wird im Labor auch praktisch gearbeitet, (...) es werden die verschiedensten Experimente durchgeführt." (Wikipedia)
Im Global Groove LAB, das ursprünglich als Jam Session begonnen hat, wird mit Musik aus der ganzen Welt experimentiert: Klänge, Rhythmen, Harmonien und Traditionen verschiedenster Kulturen werden miteinander kombiniert. Künstlerisch gilt: die Individualität und damit auch die Kultur & Herkunft jedes einzelnen Musikers zu respektieren und authentisch in die Musik miteinzubeziehen. Die Kreativität liegt in der Verschmelzung von Moderne und Tradition. Balkan, Gypsy, Reggae, Funk, Klezmer, Indian... der gesamte Club wird zur kochenden Tanzparty mit schreiendem, schwitzendem und stampfendem Publikum, das wie betrunken durch sämtliche Länder und Kontinente der Welt reist.

Karten online kaufen

 

Dienstag, 10. März 2015

Karen Asatrian Armenian Spirit (Ö, Armenien, Tunesien)

Musik & Wort

Karen Asatrian - Komposition, Klavier, Keyboards
Rita Movsesian - Gesang
Juan Carlos Sungurlian - Oud, Bouzouki
Habib Samandi - Perkussion
Anna Hakobyan - Violine
Herbert Maurer - Stimme, Moderation
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
100 Jahre Diaspora - Eine musikalisch-literarische Reise in ein niemals verlorenes Land

Armenien: Ein Land am Ende der Welt, ein Land über Jahrtausende am Kreuzungspunkt der ältesten Kulturen, zwischen Orient und Okzident, ein vergessenes Land mit Hoffnung auf Zukunft.
Die Armenier: Menschen, die stets international gelebt haben und leben, denen Grenzen relativ sind, die klug und sprachgewandt ihre Kultur und ihre Literatur über alle Katastrophen hinweg gerettet haben. Und die den ersten - nicht von allen Teilen der Weltbevölkerung anerkannten - Völkermord des 20. Jahrhunderts erleiden mussten.
2015 bedeutet für Armenier 100 Jahre nach dem Völkermord. Das Datum, 24. April 1915, ist symbolisch für den Beginn der Unkultur von Massenvernichtung.
"Dieses Trauma kann nur - träumerisch, traumhaft - durch Kultur überwunden werden", sagt Karen Asatrian.
So hat er gemeinsam mit seiner Band Armenian Spirit und dem Autor, Übersetzer, Reporter und Zeitzeugen Herbert Maurer zum Gedenken an 100 Jahre armenische Diaspora einen musikalisch-literarischen Abend gestaltet, der in der Sargfabrik seine Premiere findet.
Die Menschen, das Land und seine Kultur sind Herbert Maurer bestens vertraut. Zahlreiche Bücher, darunter Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays und Theaterstücke sind in österreichischen und deutschen Verlagen von ihm erschienen, aber auch Übersetzungen armenischer Gegenwartsliteratur. Herbert Maurer weiß über den politischen und gesellschaftlichen Wandel in Armenien bestens Bescheid. Er erzählt seine persönliche Geschichte einer Begegnung mit der Sprache, Literatur und Kultur der Armenier. Ein Essayband über Armenien ist in Vorbereitung und wird in Ausschnitten an diesem Abend präsentiert.
Die Musik kommt von den wunderbaren, größtenteils aus Armenien stammenden und in Österreich lebenden Musikern von Armenian Spirit.
Der Genozid an seinem Volk, das Leiden, das in den Genen überlebte, aber auch die Lebensfreude - das alles packt Karen Asatrian mit traditionellen und zum Teil jazzigen Mitteln in ein Bekenntnis zur Musik und zur Liebe - "zum schmalen Pfad, der zu Verständnis, Frieden und Gleichheit führen kann." (Asatrian)
Asatrian: "Wie kann man das heutige Armenien musikalisch und literarisch übersetzen? Dieser Abend will es zeigen."

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 11. März 2015

American Songbirds (USA, Kanada, GB)

Songs

Kyrie Kristmanson - Gitarre, Gesang, Trompete

Ashia - Cello, Gesang
Olga Kwiatek - Violine

Rachelle Garniez - Akkordeon, Klavier, Gesang
Tim Luntzel - Bass

Daisy Chapman - Klavier, Gesang
Sue Lord - Violine
Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
Festivalabend mit Ashia & The Bison Rouge, Rachelle Garniez, Kyrie Kristmanson und Daisy Chapman

"Ein Gesamtkunstwerk. Sie wirken zusammen so stimmig wie Schauspielerinnen, die für ein abgefahrenes, musikalisches Roadmovie gecastet wurden. Man fühlt sich in eine andere Welt versetzt." (Südkurier 22.3.2014)
Nach einer Reihe herausragender und erfolgreicher Konzerte im Frühjahr 2014 geht das American Songbirds Festival ein zweites Mal auf Tournee. Amerika ist im Namen des Festivals zwar fest verankert - kein Kontinent hat die Tradition der Singer/Songwriterinnen
so sehr geprägt - doch gibt es auch auf anderen Kontinenten interessante Entwicklungen. In Europa beispielsweise. Deshalb hat das Festival sein Einzugsgebiet etwas erweitert und die Engländerin Daisy Chapman anstelle der Pianistin Stefanie Nilles ins Boot geholt.

Konzert 1: Kyrie Kristmanson Kanada
Die knapp 23-Jährige Kyrie Kristmanson schreibt seltsam einzigartige, pfiffige Songs und klingt dabei wie Björk, wenn diese eine Swamp-Boogie-Queen mit Jazz-Ausbildung wäre.
Kyrie Kristmanson - Gitarre, Gesang, Trompete

Konzert 2: Ashia & The Bison Rouge USA
Kabaresker Eigensinn, divaeske Frechheiten, slawische Sehnsuchtsmomente und verspieltes Chanson - das sind die Fäden, die Ashia & the Bison Rouge zu einem feinen Netz spinnt, in dem sich so mancher Zuhörer gerne verfängt. In den USA gehört Ashia wie Joanna Newsom, Regina Spector oder Amanda Palmer zu der inzwischen viel beachteten Liga junger Künstlerinnen, die durch die Verbindung klassischer Einflüsse mit Pop von sich reden machen.
Ashia - Cello, Gesang
Olga Kwiatek - Violine

Konzert 3: Rachelle Garniez USA
Die durch ihre Konzerte mit Hazmat Modine bekannte Multiinstrumentalistin Rachelle Garniez spielte sich im Laufe der Jahre durch Rock, Blues, Tango, Country, Latin, Klezmer, Jazz und Tin-Pan-Alley-Klassiker. Ihr einmaliges Gespür für das Lied schöpft aus all diesen Einflüssen und "wandelt durch die Gattungen, nichts als süße Trümmer hinterlassend". (The New Yorker)
Rachelle Garniez - Akkordeon, Klavier, Gesang
Tim Luntzel - Bass

Konzert 4: Daisy Chapman Großbritannien

Mit der Wucht ihrer Stimme, der Perfektion ihrer kammermusikalischen Arrangements und der Genialität ihrer Songtexte erzählt Daisy Chapman ihre ganz persönlichen Geschichten.
Daisy Chapman - Klavier, Gesang
Sue Lord - Violine

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 12. März 2015

Princesse Angine (Ru, Ukr, Isr, Pol, Cro, Ö)

Streichertöne

Xenia Ostrovskaya - Gesang
Vera Zhuk, Nika Sapo - Violine
Elisaveta Rodionova - Viola
Agnieszka Kabut - Cello
Ivan Petricevic - Gitarre
Sebastian Küberl - Bass
Neven Mehun - Schlagzeug
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
"Es war einmal in einem fernen Land eine Prinzessin.." Aber warum in die Vergangenheit blicken und in die Ferne schweifen? Wir erzählen euch von einer Prinzessin, die hier und jetzt eure Augen und vor allem eure Ohren erobern will. Ihr Name ist "Princesse Angine". In ihr schlagen acht Herzen aus sechs Nationen. Diese Herzen sind Xenia Ostrovskaya (Gesang), Vera Zhuk (Violine), Nika Sapo (Violine), Elisaveta Rodionova (Viola), Agnieszka Kabut (Cello), Igor Rolnik (Gitarre), Sebastian Küberl (Bass) und Neven Mehun (Schlagzeug). Sie vereint Jazz, Folk, gesungene Poesie, russischen Soft-Rock und Elemente der klassischen Musik und erzählt ihre Geschichten am liebsten auf russisch. Mal leichtfüßig-swingend, ein wenig kess, aber auch nachdenklich und immer wieder mit einem Augenzwinkern bringt "Princesse Angine" ihre Songtexte auf den Punkt.
Ihr seid nun neugierig geworden? Dann haben wir eine frohe Botschaft für euch. Da sie am liebsten ihre Geschichten live erzählt, tritt "Princesse Angine" in der Sargfabrik auf. Kommet und staunet!

Karten online kaufen

 

Freitag, 13. März 2015

Schmieds Puls (Österreich)

Austrozone live, Faszinierende Stimmen

Mira Lu Kovacs - Gesang, Gitarre
Christian Grobauer - Schlagzeug
Walter Singer - Bass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
"Wer vermeint, er/sie hätte den in seiner/ihrer Lebenserfahrung für SongwriterInnen mit akustischen Gitarren vorgesehenen Platz eh schon gefüllt, macht einen furchtbaren Fehler: Erst noch Mira Lu Kovacs alias Schmieds Puls gehört haben, dann möglicherweise sterben. ...Was diese Frau aus ihren beiden Instrumenten, sowohl ihrer virtuos wandelbaren Stimme als auch ihrer mit klassischer Fingertechnik gezupften akustischen Gitarre herauszuholen versteht, ist auf die ruhigste vorstellbare Weise spektakulär." (Robert Rotifer, FM4)

Schmids Puls ist eigentlich ein feinfühliges Trio, bestehend aus Walter Singer am Kontrabass, Christian Grobauer am Schlagzeug und Sängerin Mira Lu Kovacs an der Akustikgitarre. Kovacs‘ Stimme ist allerdings das Herzstück des Ensembles. Mit ihrer Technik erinnert sie ein wenig an Feist, vor allem aber an Joni Mitchell. Die Musik osziliert zwischen jazzig/akustischem Singer-Songwriting, überraschenden Ausflügen in Post-New Wave-Dissonanzen und R&B-Anklängen und zeigt Avancen ins Kunstlied.

Karten online kaufen

 

Dienstag, 17. März 2015

Sex Mob (USA)

Jazz

Steven Bernstein - Trompete
Briggan Krauss - Altsaxophon
Tony Scherr - Bass
Kenny Wollesen - Vibraphon, Schlagzeug
Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
plays Fellini - the music of Nino Rota

Vier grandiose Musiker aus der New Yorker Underground-Szene veranstalten in der Band Sex Mob eine humorvolle, aber musikalisch hoch stehende Freak-Show. Fundiertes Handwerk, grenzenlose Kreativität und eine Menge Spielspaß sind die Mittel dazu. Seit Jahren beobachtet die Jazz-Welt die kreativen Outputs dieser Band, und jedes Mal waren sie bahnbrechend. Nach James Bond-Themen und Madonna-Covers haben sie sich jetzt der unvergesslichen Schmachtfetzen von Nino Rota angenommen, dem legendären Komponisten vieler Fellini-Filmsoundtracks.
Jazz und Spaghetti lautet folglich das Motto, kombiniert mit einer zirkusreifen Darbietung. Das ist mal harsch und punkig, mal süß und psychedelisch und mal beschwingt im Geiste New Orleans.
Post-Modern-Freak-Jazz vom Besten!

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 18. März 2015

Huun-Huur-Tu (Tuva/Russland)

Legendär und Kult, Asian Moods, Faszinierende Stimmen

Kaigal-Ool Khovalyg - Gesang, Igil, Doshpuluur, Maultrommel
Sholban Salchak - Perkussion, Igil
Sayan Bapa - Gesang, Doshpuluur, Marinhuur, Gitarre
Alexej Saryglar - Gesang, Perkussion
Beginn: 20:00
Eintritt: € 29 / erm. € 18  
 
"(...) a musical miracle!" (New York Times)
1993 spielte das aus der zentralasiatischen Republik Tuva stammende Ensemble Huun-Huur-Tu erstmals in Amerika und erzielte binnen kurzer Zeit überwältigende Erfolge. Ihr "Khoomei" oder "Throat singing" ist eine der faszinierendsten Vokaltechniken.
Schnell erreichte das Ensemble Kultstatus und erfreut sich seitdem wachsender Popularität. Das zuletzt restlos ausverkaufte Konzert in der Sargfabrik ist ein guter Beweis. Die Reihe der Musiker, mit denen Huun-Huur-Tu im Laufe ihrer Karriere musizierten, ist ebenfalls beeindrukkend. Sie arbeiteten unter anderem mit Ry Cooder, den Chieftains, dem Kronos Quartett, Sainkho Namtchylak, Sigur Rós und zahlreichen anderen. Frank Zappa lud die Sänger für eine Jam-Session zu sich nach Hause ein.
Da beim letzten Mal doch einige Besucher das wunderbare Konzert nicht sehen konnten, raten wir, sich die Karten schnell zu sichern!

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 19. März 2015

Renaud García-Fons Trio feat. David Venitucci (Fr)

Simply more than jazz, Streichertöne

Renaud García-Fons - Kontrabass
David Venitucci - Akkordeon
Stephan Caracci - Vibraphon, Schlagzeug
Beginn: 20:00
Eintritt: € 29 / erm. € 18  
 
Nachdem der "Paganini des Kontrabass" das Sargfabrik-Publikum zuletzt mit seinem atemberaubenden Solo-Auftritt zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat, kehrt Renaud Garcia-Fons diesmal mit seinem neuen Trio "Revoir Paris" zurück.
Den Nährboden für seine Eigenkreationen bilden die zahlreichen musikalischen Begegnungen weltweit, in denen er mit großer Musikalität die technischen Möglichkeiten des Instruments erweitert und die scheinbar unüberwindlichen Grenzen der verschiedenartigen Musik dennoch überwindet. Dabei haben sich die musikalischen Interessen des Bassisten über die Jahre immer wieder verändert. Von syrischer Musik über den Flamenco und andalusische Weltmusik nimmt García-Fons Strömungen der verschiedensten Richtungen in sich auf und kehrt dabei doch immer wieder zum Jazz zurück.
Teil des Trios sind der ebenfalls schon in der Sargfabrik aufgetretene grandiose David Venitucci am Akkordeon und Stephan Caracci am Vibraphon und Schlagzeug.

Karten online kaufen

 

Freitag, 20. März 2015

Diana Baroni & Alter Quintet (Argentinien)

Latin Pearls, Streichertöne

Diana Baroni - Gesang, Traversflöte
Alfonso Pacin - Violine, Gitarre, Gesang, Arrangement
Inocente Carreño - Violine
Jean Luc Pino - Violine
Anne Le Corre - Viola
Romain Lecuyer - Kontrabass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
Wie Sirenen die vorbeifahrenden Schiffer lockt Diana Baroni ihr Publikum mit weichem Gesang und verführerischem Flötenspiel. Die zurzeit auf unzähligen renommierten Barock- und Weltmusikfestivals vertretene Künstlerin zaubert eine poetische und musikalische Brücke zwischen zwei Welten. Die auf alten wie modernen Instrumenten spielenden Musiker schaffen eine Verbindung zwischen afro peruanischen Klängen und der barocken Musiktradition und geben faszinierende Einblicke in den Reichtum eines bis zum heutigen Tag vor allem mündlich überlieferten Erbes. Die empathische Reise erkundet den kulturellen Schmelztiegel Perus, in dem indigene, spanische, arabische und afrikanische Kulturen aufeinander treffen. In kammermusikalischer Wärme und Intimität verneigt sich Baroni vor den tiefverwurzelten Traditionen und kreiert in der Weitergabe dieses kollektiven Wissens einen eigenen Stil.
Zuletzt mit ihrem Trio zu Gast, kehrt sie diesmal mit dem brillanten Alter Quintet in die Sargfabrik zurück.

Karten online kaufen

 

Dienstag, 24. März 2015

Árstíðir (Island)

Faszinierende Stimmen, Streichertöne

Daníel Auðunsson - Gitarre, Gesang
Gunnar Már Jakobsson - Gitarre, Gesang
Ragnar Ólafsson - Gitarre, Gesang
Hallgrímur Jónas Jensson - Cello, Gesang
Jón Elísson - Klavier, Gesang
Karl Aldinsteinn Pestka - Violine, Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Árstíðir, isländisch für "Jahreszeiten", stammen aus Reykjavik. Ihre Musik "...ist ein ungewöhnlicher Mix aus komplexen und reduzierten Klängen, ein transparentes, oft zartes, immer schwebendes Klangbild, das eine magische Balance zwischen Intimität und Geheimnis hält - frappierend und mindestens so traumhaft wie die Feenlandschaft Islands." (Stefan Baumgartner, Ticket). Ihr betörender mehrstimmiger Gesang, süß umschmeichelt von Geige und Cello, macht sie zu idealen Protagonisten der beiden Abo-Zyklen "Faszinierende Stimmen" und "Streichertöne".
Árstíðir waren in den letzten Jahren die Lieblinge auf Festivals wie Rudolstadt, wo sie 8.000 Fans begeisterten, und auch in der Indie-Welt. In Island, Russland, den baltischen Staaten, Schweden, Norwegen, Polen und Tschechien sind sie bereits so bekannt, dass sie ganze Theater und Opernhäuser füllen.
Mit ihrer Verarbeitung von unterschiedlichen Einflüssen aus Progressive Rock, Indie, klassischer Kammermusik und isländischer Volksmusik ergibt sich ein ungewöhnlich breites Spektrum an Klanglandschaften.

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 25. März 2015

Eivør (Faröer/Dänemark)

Faszinierende Stimmen, Songs and beyond

Eivør - Gesang, Gitarre, Perkussion
Mikael Blak - Bass, Electronics, Keyboard, Gitarre
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Von manchen Kritikern wird sie gern als "faröische Björk" bezeichnet, für andere ist sie die "pure Viking goddess" mit einer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz und eine Musik produzierend, die schmerzhaft schön ist.
Eivørs größter Schatz ist zweifelsohne ihre wandlungsfähige Stimme - einzigartig in ihrer Intimität, mühelos in ihrer Virtuosität mit einer enormen Bandbreite an Farben und Ausdrucksmöglichkeiten - kraftvoll noch in den höchsten Lagen und archaisch anmutend in den Tiefen.
Die ruhige und atemberaubend schöne Insel war immer Quelle ihrer musikalischen Inspiration. Viele ihrer Songs singt sie auf Färöisch, einige auf Isländisch und die neueren in englischer Sprache. Mit ihrem Partner Mikael Blak dringt sie, ausgehend von der traditionellen nordischen Musik, in die Bereiche des Folk, Jazz und Pop bis zur dezent eingesetzten, aber wirkungsvollen Elektronik vor. Zuletzt verzauberte Eivør 2011 das Publikum der Sargfabrik im ausverkauften Saal. Deshalb: Frühzeitig Karten sichern!

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 26. März 2015

Savina Yannatou & Primavera En Salonico (Gr)

Faszinierende Stimmen, Oriental Moods

Savina Yannatou - Gesang, Kostas Vomvolos - Kanunaki, Arrangements, Yannis Alexandris - Oud, Gitarre, Michalis Siganidis - Kontrabass, Kyriakos Gouventas - Violine, Viola, Kostas Theodorou - Perkussion, Haris Lambrakis - Nay, Flöten
Beginn: 20:00
Eintritt: € 29 / erm. € 18  
 
"Savina sang like the angels. Like the nightingales. I have no words to describe it." (New York Times).
Savina Yannatou ist eine jener äußerst seltenen Sängerinnen, deren Individualität in jedem Genre heraus sticht, sich jedoch nicht vor ihr musikalisches Material drängt, wenn sie sich uralter Liedtraditionen annimmt. Diese werden durch behutsame Innovation zu ewiger Gültigkeit veredelt. Mit ihrem Ensemble Primavera en Salonico er-schloss sie sich eine panmediterran-orientalische Musiksprache - vom Melos spanischer und italienischer Songs bis zu den modalen Maqams des Vorderen Orients, von den ungeraden Rhythmen und Polyphonien des Balkans über Rembetiko und spanisch-sephardische Lieder Salonikis bis zu den Mughams Aserbeidschans und noch östlicherer Regionen. Zugute kommt ihr dabei ihre Erfahrung in Alter Musik und Jazz, die auch ihr großartiges Ensemble unter Leitung von Kostas Vomvolos auszeichnet.
Zuletzt spielte Savina 2010 in der restlos ausverkauften Sargfabrik. Tipp: Rechtzeitig Karten sichern!

Karten online kaufen

 

Freitag, 27. März 2015

Bailaoras (Spanien)

Crossing Europe

La Libu, Nadja Apfler, Sandra La Chispa - Tanz
Flaco de Nerja - Gitarre
Alberto Garcia - Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
Leidenschaft, Trauer, Freude, Leid, Schmerz. Emotionen, die jeder kennt und lebt. So auch die Bailaoras (Tänzerinnen) dieses Flamencoabends. Jede Tänzerin vermittelt in ihren Bewegungen die Gefühle und Erfahrungen, die Höhen und Tiefen des Lebens. Schnelle Fußtechniken und langsame Passagen machen den Reiz und die Schönheit des Flamenco Tanzes aus. Die wundervollen Klänge der Gitarre, der kraftvolle Gesang und der expressive Tanz machen das Temperament aus und den Flamenco zur einzigartigen Kunst.
Das Publikum wird mitgenommen zu den Wiegen des Flamencos mit seinen unterschiedlichen Stilen und Ausdrucksweisen, erlebt den puren Gesang und Tanz aus Granada, Sevilla, Jerez de la Frontera und Madrid. Begleitet werden die Tänzerinnen von dem großartigen Musiker Flaco de Nerja, der mit seinen Kompositionen weltweit das Publikum begeistert. Den Wurzeln entsprechend, kommt der Gesang von KünstlerInnen mit langer Familientradition: Carmen Fernandez und Alberto Garcia. Gemeinsam wird ohne falsches Pathos musiziert, das Spiel ist natürlich und unterhält auf hohem Niveau.

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 8. April 2015

Trio Lepschi (Österreich)

Lokal Kolorit

Stefan Slupetzky - Gesang, Säge
Martin Zrost - Gesang, Gitarre, Klarinetten
Tomas Slupetzky - Gesang, Gitarre
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Für das Aufblühen des neuen Wienerlieds sind nicht nur unsere Stammgäste und viel gefeierten Strottern zuständig. Mit dem Trio Lepschi um Krimischriftsteller Stefan Slupetzky steht eine weitere Gruppe bereit, um in Wiener Mundart zwischen Schwermut und Humor, der nicht immer nur schwarz, sondern auch mal ziemlich derb ausfällt, neue Wege zu gehen.
Die Brüder Stefan und Tomas Slupetzky haben sich mit dem Jazzer Martin Zrost zusammengetan, um in ausladenden Texten und sparsamen Arrangements die an sich gut ausgeloteten Abgründe des Wienerischen noch einmal abzuschreiten.
Keiner dieser drei kann alles, aber alle können eines: aus Musik und Texten einen raffinierten Cocktail komponieren, der gleichermaßen rührt und schüttelt. Und siehe da: Es gelingt quasi mit links, sich in eine große Tradition einzuschreiben - "bitterböse, saubrutal, saukomisch und hundsordinär!" (Klaus Nüchtern, Falter)
Trio Lepschi mit ihrer extrem kurzweiligen Performance von abwechslungsreicher Musik, die neben Jodelpersiflage und Schrammelmusik auch Blues und Jazz einschließt, sind zum ersten Mal in der Sargfabrik. Spät, aber doch! Endlich!

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 9. April 2015

Madame Baheux (Serbien, Bulgarien, Bosnien, Ö)

Gypsy/Balkan/Klezmer-Spezialitäten, Willkommen in Österreich

Jelena Poprzan - Viola, Gesang
Ljubinka Jokic - E-Gitarre, Gesang
DeeLinde - Cello
Lina Neuner - Kontrabass
Maria Petrova - Tupan, Darbuka, Schlagzeug
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Gewinnerinnen des Austrian World Music Awards 2014!
«Frauen-Power» wäre eine Untertreibung in Anbetracht dieses neuen femininen Balkanquintetts. Jelena Poprzan aus Serbien, Ljubinka Jokic aus Bosnien, Maria Petrova aus Bulgarien, DeeLinde aus Zitoll und Lina Neuner aus Wien: vier Stimmen, achtzehn Saiten, drei Bögen plus Percussion und Drums. Witzig, spritzig, schräg und groovy! Jung, feminin und frech! Mitreißende Folk-Songs aus Bulgarien, Serbien, Bosnien und Mazedonien in innovativen Arrangements, smarte Eigenkompositionen der Bandmitglieder und Lieder von Ewan MacColl, Bertolt Brecht, Georg Kreisler sowie ein Lied über ungastliche Wiener und ihre ausländischen Gäste in experimentellem Fiktiv-Wienerisch.
Obwohl die Musikerinnen ihre Wurzeln in Südosteuropa haben (außer «Gastarbajterka» aus Kloster Neuburg Lina Neuner) und ein Teil ihres Repertoires sich dazu bekennt, weist das Quartett sowohl in seinem Repertoire als auch in seinem künstlerischen Ausdruck weit darüber hinaus. Nach allen Richtungen offen zeigt es sich, Jazz, Rock, kritisches Lied ... in, Serbokroatisch, Bulgarisch, Englisch und «Weanarisch» ... Madame Baheux bringen etwas Neues auf die Bühne, das mitreißt, verführt, zum Lachen reizt, in Hirn, Herz und Beine geht ..

Karten online kaufen

 

Freitag, 10. April 2015

Corcovado Salsa Band (Gua, Mex, Kuba, Col, Peru, USA, Ö)

Club Global live, African & Latin Pearls, Willkommen in Österreich

Harold Taylor, Enny de Alba, Hariochy de Primera - Gesang
Paolo Mora, Luis Abicht - Trompete
Markus Nentwicht - Posaune
Ruben Sanchez - Bass
Sebastian Simsa - Schlagzeug, Timbales
Johannes Radl - Klavier
Dave Panzl - Conga
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Die junge, dynamische und spielfreudige Band "Corcovado Salsa Club" ist ein wahres Erlebnis. Egal, ob Salsa, Reggaeton, Merengue, Bachata, Cumbia oder Party-Latin, den jungen Profimusikern scheint alles spielend von der Hand zu gehen und bringt den Tequila so richtig zum Kochen. Mit fetzigen Bläser-Sounds, feurig-scharfen Mambo-Latin-Rhythmen und witzigen Eigenkompositionen richten sich die jungen Musiker an ein jazzbegeistertes, aber auch tanzfreudiges Publikum.
Die Band, aus ausschließlich jungen Musikstudenten bestehend, versetzt mit mitreißender Spielfreude und hohem musikalischem Niveau so manche KennerInnen in Staunen.

Karten online kaufen

 

Dienstag, 14. April 2015

OqueStrada (Portugal)

Fundstücke, Crossing Europe

Marta Miranda - Gesang
Pablo - Waschwannen-Bass
João Lima - protugiesische Gitarre
André Bahia - Gitarre
Marina Henriques - Akkordeon
Moisés Fernandes - Trompete
Beginn: 20:00
Eintritt: € 28 / erm. € 17  
 
In Portugal hat OqueStrada längst Kultstatus erlangt, füllt dort die großen Konzertsäle und heimst mit seinen Tonträgern laufend Gold und Platin ein. Zahlreiche internationale Radio-, Fernseh- und Festivalauftritte begeistern mittlerweile das Publikum auch außerhalb Portugals.
Eine Band, die auf Portugiesisch, Spanisch, Kreolisch, Französisch und Englisch singt, kann man durchaus als international bezeichnen. OqueStrada hat einen einzigartigen, kosmopolitischen Swing geschaffen, eine Melange aus Musiken, die Migranten nach Portugal gebracht haben. So zelebriert die Band nicht so sehr den traurigen Fado - zu vernehmen ist da Hip Hop, Ska, brasilianische Musik, Walzer, kapverdische Morna oder Funana und afrikanischer Kuduro, gespickt mit herrlichen Texten und Posen. Ihre Musik, so sagen sie selbst, ist: 100% unabhängig, 200% guter Humor und 300% genial. Das zeugt von gesundem Selbstbewusstsein.
Der Stil ist also unkonventionell, die Energie grenzenlos. Live auf der Bühne sind die sechs Musiker ein Erlebnis, das dem Wiener Publikum hiermit zum ersten Mal geboten wird.

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 15. April 2015

Sterzinger Experience (Ö)

Lokal Kolorit

Stefan Sterzinger - Akkordeon, Gesang
Maria Craffonara - Kalimba, Gesang
Kristian Musser - Gitarre, Gesang
Thomas Castaneda - Keyboard, Gesang
Franz Schaden - Bass, Gesang
Jörg Mikula - Cardboard Beatbox, Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Mittlerweile auch alle Jahre wieder: Der Sterzinger mit seiner Combo in der Sargfabrik.
Einen Auftritt der Sterzinger Experience einfach als eine Darbietung von Wienerliedern der Gegenwart zu bezeichnen, wäre zwar nicht falsch, aber treffend beschreiben würde man die Musik und Sterzingers Geschichten und Vortrag dadurch nicht. Da sollte man schon zu Etiketten wie "Dada-Chanson", "Schmäh-Tango" oder "alpenländischer Operetten-Folk" greifen.
In ein und demselben Stück der Sterzinger Experience erklingen Klassik und Breakbeats, Improvisation und Coun-try, Jazz und Heurigenlied. Wenn man sich darauf einlässt, ist man rettungslos verloren. Dabei wirken der Meister und sein Ensemble bei ihren Höllenritten ganz zwanglos: Sterzinger spielt nicht. Mal arbeitet er die Worte, die Töne, die Aussage unter Stirnschweiß aus sich und seinem Instrument heraus, mal scheint er in aller Leichtigkeit er selbst zu sein und teilt sich und seine Inhalte dem Publikum mit, indem er einfach plaudernd musiziert. Hinterhältig. Charmant. Leichtfüßig. Wunderbar.

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 16. April 2015

Etran Finatawa (Niger)

African Pearls, Blues.Roots.Soul & Co

Alhousseini Mohammed Anivolla - E-Gitarre
Goumar Abdoul Jamil - Akustische Gitarre
Bammo Agonla - Gesang
Bagui Bouga, Mamane Tankari - Wasserkalebasse
Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
Mit dem neuen Album "Sahara Sessions" hat Etran Finatawa wahrlich Staub aufgewirbelt und allerbeste Kritiken eingefahren. Das Album wurde ganz ohne Overdubs in einem Nomadenzelt mitten in der Wüste aufgenommen, wobei vorbei ziehende Nomaden immer wieder spontan in die Aufnahmen eingebunden wurden. Auf den einschlägigen Festivals wie WOMAD oder Grassroots zählen die fünf Protagonisten der Touareg- und Woodabe-Völker zu den exotischsten Vertretern ihrer Zunft. In Peter Gabriels "Real World" sind sie gern gesehene Stammgäste. Formiert hat sich Etran Finatawa beim Festival der Wüste im Jahr 2004, irgendwo in der Nähe von Timbuktu. Ursprünglich waren es zwei Musikgruppen, die auf die Bühne kamen, um gemeinsam zu musizieren. Zwei Kulturen, zwei Ethnien, nie zuvor hat es Wodaabe und Tuareg Musiker in einer Formation gegeben. Sie wagten das Experiment. Die klaren, durchdringenden Gesänge der Wodaabe in einem zeitgenössischen Kontext gemeinsam mit den Blues-Gitarren und hypnotischen Riffs der Tuaregmusik zu vernehmen - das ist das Einzigartige an Etran Finatawa.

Karten online kaufen

 

Freitag, 17. April 2015

Ballsaal Palindrone mit Hotel Palindrone (Österreich)

Club Global live

Albin Paulus - Klarinette, Sackpfeife, diverse Flöten
John Morrissey - Mandola, Gitarre, Gesang
Peter Natterer - Tenorsaxophon, E-Bass, Klavier
Stephan "Stoney" Steiner - Geige, Oktavgeige, Dreh-leier, Nyckelharpa
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Der bereits zu einem fixen Bestandteil des Sargfabrikprogramms gewordene "Ballsaal Palindrone" findet wieder im April 2015 statt.
Geboten wird ein Tanzkurs mit Live-Musik für Kreis-, Reihen-, und Paartänze wie Scottish (Europa), Plinn (Bretagne), Polska (Schweden), Bourrée (F), Schleuniger (Ö), Wickler (Ö), Mazurka (Europa) etc. "Tanzmeister" sind bei den ersten Tanzschritten zur Genesung unterstützend mit dabei.
Danach gibt es das bewährte Bal-Folk-Konzert mit Tanzmusik quer durch die Jahrhunderte und durch die unterschiedlichsten Kulturen Europas.
Also: Getanzt soll werden, aufgespielt, gefeiert und ganz wichtig, auf Grenzen beherzt gepfiffen. Weltmusik im besten Sinne, mitreißend, lebensfroh und klug. So soll es sein, so muss es bleiben.


Tanzkurs: 18:30 - 19:30
Bal-Folk-Konzert: 20:00

Karten online kaufen

 

Dienstag, 21. April 2015

Federspiel (Österreich)

Lokal Kolorit

Ayac Iuan Jimenez Salvador - Trompete
Robert Puhr - Tuba
Frédéric Alvarado-Dupuy - Klarinette
Philip Haas - Trompete
Matthias Werner - Posaune
Thomas Winalek - Posaune
Simon Zöchbauer - Trompete, Zither, Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Mit zeitgenössisch veredelter alpenländischer Blasmusik beehrt uns Federspiel zum wiederholten Male. Fein! Bei Federspiel trifft schier unheimliches Können auf die nötige jugendliche, charmante "Frechheit" im Spiel, in den Arrangements, im Auftreten.
Ohne Berührungsängste verbindet die siebenköpfige Band heimische Volksmusik mit weltmusikalischen Elementen.
"(...) Mit einer unglaublichen Spielfreude werden hier auf innovative Weise alte traditionelle Muster genutzt, um stilistische Grenzen komplett links liegen zu lassen. Bei "Federspiel" gibt es keine dogmatischen Engpässe und keine kreativen Hemmungen. Mariachi, Mazurka, Militärmarsch, Csárdás, Volksweise und Volkstanz verbinden sich zu einem faszinierenden Blechblasgemisch, das in zwanzig, dreißig Jahren immer noch so zünden wird wie heute. (...) Selten kam Blasmusik so elegant, lässig und tolerant rüber. Meisterklasse!" (Klaus Halama, sound & image)

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 22. April 2015

Loretta Who / CissokhoBenda (Ö, Senegal)

Austrozone live

Loretta Who - Gesang, Ukulele, Gitarre, Diabel Cissokho - Kora, Gesang, Josh Benda - Gitarre, Gesang, Johannes Bohun - Perkussion
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Singer/Songwriter Spezialabend mit einer faszinierenden, unverwechselbaren Sängerin und einem ungewöhnlichen westafrikanisch/österreichischem Trio.
Von Freunden und Fans auch liebevoll "Queen Of Understatement" genannt, tritt die vielseitige Künstlerin Loretta Who nach diversen erfolgreichen Bandprojekten (Ping Ping, Heller Propeller), Airplay Hits, großen Werbelizensierungen, Gastauftritten und musikalischen Experimenten nunmehr solo ins Rampenlicht.
Ein Griot aus Dakar und ein Liedermacher aus Wien - Diabel Cissokho, der aufgrund seiner virtuosen Beherr-schung der Kora ein international gefragter Musiker ist (spielte u.a. mit Baaba Maal und Sinead O‘Connor) und Josh Benda begegneten sich 2001 in Senegal und spielten einige Sessions in Diabels Heimatstadt. 13 Jahre hat es bis zu einem Wiedersehen in Wien gedauert, doch die Magie ihres Zusammenspiels war ungebrochen. Jetzt sind sie da, um diese Magie mit ihrem Projekt CissokhoBenda auf der Bühne zu teilen! Begleitet werden sie von dem Perkussionisten Johannes Bohun, der auch schon einige Jahre in der britischen Percussion Company Stomp gewirkt hat.

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 23. April 2015

LA BigBand groovt "Prince" (Ö)

Simply more than jazz

Franz Huemer, Jonny Leonhartsberger, Mathias Mayrbäurl, Manfred Hochholzer, Martin Siegl - Saxophone, Klarinetten
Robert Kerschbaumer, Klaus Ganglmayer, Bernhard Girlinger, Stefan Fellner - Trompete
Martin Grünzweig, Georg Schrattenholzer, Thomas Kaser, Manuel Schachinger - Posaune
Philippine Duchateau - E-Piano
Wolfgang Sambs - Gitarre, E-Cello
Josef Wagner - E-Bass
Rainer Deixler - Schlagzeug
Julia Sitz - Gesang
Lois Aichberger - Leitung
Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
Die Kreation programmmusikalischer Projekte ist ein Spezifikum dieser großartigen Bigband. Auch in ihrem aktuellen Programm verlässt die LA BigBand herkömmliche musikalische Pfade. Der Groove als zentrales Element ihrer Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die Rhythmusgruppe - im Mittelpunkt steht die ganze Band als Groove-Instrument mit all ihrer Durchschlagskraft. Basis und Inspiration für die neuen Stücke sind Kompositionen des großartigen Musikers Prince, die von den Arrangeuren Josef Wagner, Jonny Leonhartsberger und Andy Pranzl im Spannungsfeld zwischen Jazz und Popmusik in ein völlig neues Licht gerückt werden.
La BigBand groovt Prince: Das verspricht wohl der heißeste Bigband-Act des Jahres zu werden!

Karten online kaufen

 

Freitag, 24. April 2015

Roy de Roy (Slowenien, Österreich)

Club Global live, Gypsy/Balkan/Klezmer-Spezialitäten

Nikolaj Efendi - Gesang, Gitarre, Matej Cek - Akkordeon, Gitarre, Tom Petric - Trompete, Horn, Ema Lipus - Schlagzeug, Marjan Mecina - Bass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Roy de Roy ist wie der Mikrokosmos Wien: Anders, multikulturell und laut! Das Quintett versteht Wien als Hauptstadt Osteuropas und bedient sich deren musikalischen Reichtums. Sie recyceln Polka wie Punk, vermischen Swing mit Folk und singen all dies in einer Sprache, die von nur 2 Millionen Menschen gesprochen wird: Slowenisch. Ausstaffiert mit schnellen Gitarren, melancholischem Akkordeon und treibenden Trompeten bietet Roy de Roy eine ekstatische Performance zwischen Piratenwalzer, Polit-Persiflage und tanzbarer Tragik. Gesungen wird über eine paranoide Gesellschaft, stupiden Nationalismus, eitle Diasporas oder auch über selektive Geschichtsschreibung.
In Genre-Schubladen lassen sich die fünf Musiker aber nur ungern stecken, wenngleich sie ihren Sound mit einem Augenzwinkern "World-Punk" nennen. Punk ist dabei allerdings mehr die Attitüde als der Sound, World eher der Sammelbegriff für ihre unterschiedlichen Einflüsse.
Die Band ist auf den Bühnen Europas schon lange kein Geheimtipp mehr, sie hinterlässt auf ihnen vielmehr brennende Tanzböden und bebende Wände.

Karten online kaufen

 

Dienstag, 28. April 2015

Karl Ratzer Trio (Österreich)

Legendär und Kult, Simply more than jazz

Karl Ratzer - Gitarre, Gesang
Peter Herbert - Bass
Howard Curtis - Schlagzeug
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Ein ganz Großer der Musikszene und Gitarristenzunft, Wiener Eremit und guitarists‘ guitarist seit Jahrzehnten beehrt mit seinem "neuen" Trio die Sargfabrik. Karl Ratzer war schon mit allen möglichen Besetzungen zu hören. Aber im Trio-Format ist er ganz selten zu erleben. Unbeeinflusst von jedweden Harmonie-Instrumenten und von keinem Bläser gestört, agiert der Meister des subtil-vertrackten Gitarrenspiels als alleiniger Solist.
Ratzer trifft im Trio dabei auf kongeniale Partner, die nicht nur über eine vieljährige Erfahrung im Musikgeschäft verfügen, sondern so wie er Freude am gemeinsamen Musizieren haben. An Bassist Peter Herbert schätzt er die Vielseitigkeit, die von klassischen Streichensembles bis zur Experimentalmusik reicht. Herbert steht weltweit bei ca. 100 Konzerten pro Jahr als Solokünstler und Bandmusiker auf der Bühne. Mit Howard Curtis am Schlagzeug verbindet Karl eine lange Freundschaft.
Wir dürfen uns auf eine Mischung aus Virtuosität, die niemals eitler Selbstzweck wird, und tief empfundener musikalischer Emotion freuen. Dabei kommen sowohl die Bewunderer instrumentaler Technik als auch die Liebhaber swingender Songs auf ihre Rechnung. Somit sind alle Voraussetzungen für ein Konzert der Extraklasse und des Musikgenusses gegeben!

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 29. April 2015

Yshai Afterman & Itamar Erez (Israel)

Duo DeLuxe, Oriental & Asian Moods

Yshai Afterman - Perkussion
Itamar Erez - Gitarre
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
"Guitarist Itamar Erez and percussionist Yshai Afterman are fantastically assured musicians who can inventively weave together oriental and flamenco sounds…these boys can really play…" (Songlines Magazine)
Zwei überzeugende neue Stimmen und herausragende Musiker in der internationalen Weltmusik-Szene: Der israelische Perkussionist Yshai Afterman und sein Landsman Itamar Erez treten zum ersten Mal in Österreich auf. Gitarrist und Pianist Itamar Erez ist ein durch internationale Projekte und Auftritte erfahrener Profi. Er war Mitglied der Formation des Sufi-Maestro Omar Faruk und teilt€ die Bühne mit Musikern wie Jean-Louis Matinier, Tomatito, Avishai Cohen und Yasmin Levi.
Yshai Afterman stützt sich auf indische, türkische, persische und arabische Traditionen und harmonisiert sie höchst innovativ in einem technisierten, melodischen und modernen Perkussionsstil.
Die zwei herausragenden Musiker präsentieren einen seltenen Dialog zwischen Gitarre und Perkussion, Komposition und Improvisation und überzeugen die Zuhörer mit ihren musikalischen Fähigkeiten und einem perfekten Zusammenspiel. Ein musikalisches Ereignis höchster Güte.

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 30. April 2015

Willi Landl (Österreich)

Austrozone live, Fundstücke

Willi Landl - Stimme
Christian Grobauer - Schlagzeug
Stefan Thaler - Kontrabass
Michael Hornek - Keyboard
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
"Willi Landl ist nicht grenz- sondern ganzgenial."
(A. Krondraf, Concerto)
Ist das Jazz, der zum Lachen nicht in den Keller geht? Ist es Pop für Popskeptiker? Sind es extravagante Chansons, die Willi Landl da so gekonnt und doch nie abgehoben vorträgt? Der Sänger selbst spricht von Kunstliedern. Allerdings nicht wie in Schubert, Schumann und Brahms, sondern vielmehr wie in: Willi Landl, genremäßig nicht eindeutig zuordenbar. (Gerhard Stöger, Falter)
Landl will das Rad nicht neu erfinden und tut es doch beinahe. Seine Musik ist zukunftsweisend, oszilliert zwischen Kunstlied und Popsong in deutscher Sprache, fürchtet keine emotionale Nähe und wird trotzdem nie pathetisch, ist humorvoll, aber nie komödiantisch, mitunter tiefgründig und doch niemals schwer. Eigenständig respektlos nähert sich der Komponist und Sänger mit der schnörkellosen Erzählstimme dem Genremix und spielt lustvoll damit, tatkräftig begleitet von einem famosen Akustik-Trio.

Karten online kaufen

 

Dienstag, 5. Mai 2015

Taksim Trio (Türkei)

Legendär und Kult, Oriental & Asian Moods

Hüsnü Senlendirici - Klarinette, Duduk
Ismail Tunçbilek - Baglama (Saz)
Aytaç Dogan - Kanun (türkische Zither)
Beginn: 20:00
Eintritt: € 35 / erm. € 21  
 
Drei Virtuosen auf ihren Instrumenten bilden seit Jahren eine der populärsten türkischen Musik-Formationen.
Die Musik des Taksim Trios speist sich sowohl aus der traditionsreichen Musik der Gypsys als auch aus den Klängen des Bosporus. In ihren Programmen verweben sie orientalische Melodien traditionell türkischer Musik mit Elementen des Jazz, der klassischen Musik, des Pop und Flamenco - kreieren also Weltmusik im besten Sinne. Vervollständigt wird diese exotische Mischung durch eine gewisse Rockgestik.
Mit ungeheurer Leichtigkeit entwickelt das Trio einen musikalischen Sog, dem man sich schwer entziehen kann. Allen voran Hüsnü Senlendirici (Okay Temiz Orchestra, Laco Tayfa), der in der Türkei zu den besten Klarinettenvirtuosen zählt und sich mit seinem letzten Soloalbum weit oben in den türkischen Charts platzierte. Sein Kollege Aytac Dogan gilt weit über seine Heimat hinaus als Meister der türkischen Zither (Kanun) und der Saz-Virtuose Ismail Tunçbilek komplettiert das Trio. Großartige Musik dreier wunderbarer Musiker.

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 6. Mai 2015

Andrej Prozorov Trio / Pristup (Ukr, Ö)

Simply more than jazz

Andrej Prozorov - Saxophon, Christian Bakanic - Akkordeon, Walter Singer - Kontrabass
Andrej Prozorov - Saxophon, Christian Bakanic - Akkordeon, Vlado Blum - Gitarre, Hannes Laszakovits - Kontrabass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Der Konzertabend ist eine Art Personale, die den aus Odessa stammenden Saxophonisten Andrej Prozorov in den Mittelpunkt stellt.
Andrej Prozorov hat mit den zwei kongenialen Kollegen Christian Bakanic und Walter Singer ein Trio gebildet. Als Prozorov Trio verbinden die Musiker klassische, jazzige, österreichische und ukrainische Elemente und frönen dabei ebenso dem kollektiven Faible für zeitgenössische improvisierte Musik.

Den zweiten Teil des Abends bestreitet das Ensemble Pristup, in dem auch Andrej Mitglied ist. Die Musiker von Pristup mit ungarisch-ukrainisch-kroatisch-serbischen Wurzeln blicken von ihrer Homebase Wien gen Südost und verarbeiten dies mit instrumentaler Virtuosität und großem musikalischen Verständnis. Sie lassen dabei Klänge entstehen, die irgendwo zwischen Jazz, Folk, Tango Nuevo, Klezmer, Kammermusik und den traditionellen Volksmusikklängen Pannoniens und des Balkan angesiedelt sind. Sehr charmant!

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 7. Mai 2015

Zur Wachauerin (Österreich)

Musik & Wort, Lokal Kolorit

Wolfgang Kühn - Stimme, Text
Michael Bruckner-Weinhuber - Gitarre
Fabian Pollack - Gitarre
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
"Welche Stilrichtung? Volxmusikszene? Jazzszene? Crossoverszene? Da spielen zwei Gitarristen völlig unaufgeregt auf ihren Gitarren, schaffen Stimmungen, beschreiben Zustände, und ein ebenfalls völlig unaufgeregter Literat macht, was Literaten so machen: er liest seine Texte vor. Punkt. Mehr passiert nicht auf der Bühne. Aber wie hier quasi nix passiert, ist schlicht und ergreifend sensationell." (Alfred Krondraf, Concerto)
Drei öffentlich redliche Herren nehmen den Bildungsauftrag ernst, also heiter. Sagen, Mythen, Legenden und Historisches aus der Wachau und dem Waldviertel werden zum Stoff, den man auf diese Weise in der Schule leider nie serviert bekommen hat, Geschichtsunterricht vom Feinsten: wie einer dem Kirchenbann entkommen will, wie von zehn Waldviertlern keiner überlebt, wie der Schutzplanet aller Durstigen heißt - weder Musik noch Text will sich jeweils am anderen vorbeischlängeln, Einheit statt Brei ist die kluge Devise. Ein vom Zeitgeist ungegängelter Wolfgang Kühn als Troubadour des 21. Jahrhunderts zu Michael Bruckner-Weinhubers filigraner, empathischer Musik.

Karten online kaufen

 

Freitag, 8. Mai 2015

Danko Rabrenovic & Trovaci (D)

Musik & Wort, Club Global live, Gypsy/Balkan/Klezmer-Spezialitäten

Danko Rabrenovic - Gitarre, Gesang
Boris Rabrenovic - Gitarre
Aleksandar Glisic - Schlagzeug
Atila Djember - Bass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 21 / erm. € 13  
 
Vier Ex-Yugos, viele Jahre Exil in Deutschland, kombiniert mit treibendem Balkan-Ska-Reggae-Punk ergeben nicht nur eine exzellente Liveband, sondern stehen auch für selbstironische und sympathisch-schlitzohrige Texte auf Serbisch, Kroatisch und Deutsch, die einen "balkanisierten" Blick auf den deutschen Alltag, auf Gastarbeiterklischees, ja selbst auf Herzschmerz-Themen bieten. Mit diesem Rezept haben sich die vier Trovaci in den letzten Jahren in die Herzen und Ohren von Menschen aller Couleur gespielt, und ihre Konzerte sorgen allerorten für verschwitzte Klamotten und durchgetanzte Latschen.
Und das ist noch nicht alles. Frontman Danko Rabrenovic schreibt auch wunderbar satirische Bücher. Deshalb gibt es vor dem Konzert noch eine Lesung aus seinem letzten Buch "Herzlich Willkommencic - Heimatgeschichten vom Balkanizer" zu hören. Danko Rabrenovic beleuchtet seinen Alltag zwischen zwei Welten, Deutschland und dem Balkan, erzählt von Bio-Deutschen und Turbo- Balkanesen und fragt sich, was es eigentlich bedeutet, wenn seine Nachbarn nie bei ihm klingeln, weil sie seine "Privatsphäre nicht stören" wollen.

Karten online kaufen

 

Dienstag, 12. Mai 2015

Meszecsinka (Ungarn)

Gypsy/Balkan/Klezmer-Spezialitäten

Annamari Oláh - Gesang, Gitarre, Ukulele, Kalimba
Emil Biljarszki - Keyboard, Gitarre, Gesang
Árpád Vajdovich - Bass, Gesang
Dávid Krolikowski - Perkussion, Schlagzeug, Ukulele
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Meszecsinka ist eine der zurzeit interessantesten World-Music-Bands Ungarns. Mit der fantastischen Leadsängerin Annamaria Oláh präsentieren sie eine musikalische Wunderwelt, in der sie ungarischen und bulgarischen Folk als Ausgangsmaterial verarbeiten. Meszecsinka tendieren zu akustischem, an mediterrane, orientalische und lateinamerikanische Sounds angelehntem World-Beat, zu lasziven Chansons und Tango. Sie erinnern an das Hippie-Folk-Pop-Image der Sixties à la Incredible String Band, Jefferson Airplane oder Joni Mitchell. Gesungen wird dabei in sieben Sprachen, darunter Finnisch, Arabisch, Spanisch und ein Roma-Dialekt. Die Musiker von Meszecsinka kommen aus bedeutenden Budapester Bands der alternativen Worldmusic wie Korai Öröm oder Kampec Dolores.

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 13. Mai 2015

BartolomeyBittmann (Ö)

Duo DeLuxe, Streichertöne

Matthias Bartolomey - Cello
Klemens Bittmann - Geige, Viola, Mandola
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Der Wiener Cellist Matthias Bartolomey und der steirische Geiger Klemens Bittmann machen eine beachtlich steile Karriere. Bartolomey spielt u.a. als Solocellist beim Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt, Bittmann profiliert sich mit Formationen wie beefólk, Folksmilch oder dem Alegre Correa Quartett.
Als sie einander vor zwei Jahren kennenlernten, war es musikalische Liebe auf den ersten Blick. Sie komponierten Stücke für ihre Instrumente, das Cello, die Violine und Viola aus dem 18. Jahrhundert und eine fünfsaitige Mandola aus dem 21. Jahrhundert.
Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann bezeichnen ihr Duo als Crossover Band mit Schwerpunkt auf Groove, Rock und poppigen Jazzelementen. Und es stimmt: Selten hat man Streicher gehört, die sich so lustvoll dem Groove hingeben und mitunter rocken, was das Zeug hält, dabei spielerisch Grenzen erforschen und ungewöhnliche Wege beschreiten. Die beiden bringen jene musikalischen Tugenden leichtfüßig auf den Punkt, die man üblicherweise nicht mit klassischen Instrumenten verbindet: Unbändige Spiellust und radikalen Rhythmus.

Karten online kaufen

 

Dienstag, 19. Mai 2015

Efrat Alony & Childo Thomás (Israel, Mosambik)

Simply more than jazz, Duo DeLuxe

Efrat Alony - Gesang, Electronics
Childo Thomás - E-Bass, Electronics
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Zwei Musiker, die Tausende von Kilometern weit weg von ihrer Heimat leben und arbeiten, suchen gemeinsam nach dem "Home, away from home" - den speziellen Klangfarben und der Ästhetik der afrikanischen sowie der israelischen Musik. Mit eigenen Kompositionen und neuen Interpretationen von Volksliedern gehen sie auf eine spannende musikalische Reise.
Als Kammer-Jazz-Parallel-Welt bezeichnet das Feuilleton die Musik der preisgekrönten israelischen Sängerin Efrat Alony. 1997 kam sie nach Berlin und gehört inzwischen zu den wichtigsten Stimmen des deutschen Jazz. Sie schreibt dichte, poetische Texte und verbindet Elemente aus Folk und Electro mit der Freiheit des Jazz.
Childo Thomás, Bassist, Vokalist und Komponist, unter anderem auch für Film und Theater, wurde 1963 in Mosambik geboren und lebt seit 1994 in Spanien. Neben seinem eigenen Projekt "Mogha Africa" tourt er durch die Welt als Sideman mit Jazzgrößen wie dem kubanischen Pianisten und Grammy-Gewinner Omar Sosa.

Karten online kaufen

 

Mittwoch, 20. Mai 2015

Iva Nova (Russland)

Club Global live, Crossing Europe

Ekaterina Fedorova - Schlagzeug, Perkussion
Anastasia Postnikova - Gesang, Synthesizer, Perkussion
Natalia Potapenko - Akkordeon
Galina Kiseleva - Bass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
"Iva Nova ist definitiv die angesagteste weibliche Band in ganz Russland!" (Rolling Stone).
Die vier experimentierfreudigen Damen von Iva Nova aus Sankt Petersburg holen sich die Inspiration in der slawischen Folklore. Die Musik der Band hat aber einen gänzlich eigenen wie auch wilden Touch - ihr musikalischer Ausdruck ist mächtig energiegeladen und temperamentvoll bis hin zu verspielt und humorvoll, weiblich und stolz. Die wilde, vor Lebenslust sprühende Art der Musikerinnen zeigt aber auch eins: hier tritt eine Sorte Frau auf, die sich von den Patriarchen in ihrem Heimatland sicher nicht viel sagen lässt. Sie schaffen es, ihr Publikum vom ersten Moment an mitzureißen. Slawische Tänze werden mit zackigen Ska-Rhythmen und Rock-Ausbrüchen aufpoliert. Akkordeon-Läufe kreuzen sich mit Synthie-Sequenzen, virtuose Bassläufe und treibende Beats ergänzen sich prächtig. Schmissig klingt das meistens, erfordert aber rhythmische Präzisionsarbeit - die alle Musikerinnen uhrwerkmäßig leisten.

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Oysterband (Großbritannien)

Legendär und Kult, Blues.Roots.Soul & Co

Ian Telfer - Geige, Konzertina, Gesang
John Jones - Gesang, Akkordeon
Alan Prosser - Gitarre, Gesang, Banjo, Bouzouki
Dil Davies - Schlagzeug
Al Scott - Bass, Mandoline
Beginn: 20:00
Eintritt: € 28 / erm. € 17  
 
"Tremendous, joyous, remarkable ... the cream of their genre." (Rolling Stone)
Die internationale Musikpresse feiert sie seit Jahren als beste Roots Rock Band der britischen Inseln. Was Mitte der Achtziger mit kleinen Sessions in britischen Pubs begann, fand seine Fortsetzung fast auf der ganzen Welt: Die Oysterband gastierte auf allen großen internationalen Festivals als Headliner.
Die Musiker sind dabei alles andere als asketische Folk-Puristen. Nein, zwischen Bouzouki, Banjo, Mandoline, Cello, Akkordeon und artverwandtem traditionellem Instrumentarium ist bei der Oysterband immer noch jede Menge Platz für dynamische Stromgitarren. Folk muss eben nicht zwangsläufig "unplugged" bedeuten.
Live spielen sie den härtesten und zugleich melodiösesten Celtic Rock der Insel. Songs mit sehr persönlichem Inhalt wechseln gekonnt mit kritischen Beobachtungen von Gesellschaft und Politik ihres Heimatlands.
2013 gewannen sie bei den BBC Awards gleich in drei Sparten. 2015 kehrt die Band nach Österreich zurück und in der Sargfabrik zum ersten Mal ein.

Karten online kaufen

 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Hofstätter/Spitzer/Lechner (Ö)

Musik & Wort

Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
"Halali"- Ein musikalisch-literarischer Streifschuss
Singend, lesend und vom Akkordeonisten Otto Lechner musikalisch begleitet, pirschen sich Maria Hofstätter und Martina Spitzer mit einem Augenzwinkern und dem Finger stets am Abzug an die Jäger, Jagd und Jagdgesellschaft literarisch-musikalisch heran. Und selbstverständlich genießt dabei Maria Hofstätter, die Hauptdarstellerin in diversen Ulrich Seidl-Filmen, auch besondere Attraktivität. Die ausgewählten Texte stammen vorwiegend von dem Schweizer Autor Leo Tuor, dem spanischen Philosophen Ortega y Gasset und dem Soziologen Roland Girtler - Jäger mit gehörigem Scharf- und Weitblick. Schönheit und Tod des Tieres, Ängste und Leidenschaften des Jägers, Trophäenkult und Hubertusmessen, Jagdbürokratie und Wildererdramen, um diese Themen kreist der vergnügliche und tiefsinnige Abend. Waidmannsheil!
"Otto Lechner, Maria Hofstätter, Martina Spitzer: für sie lohnt sich die Fahrt bis zum Ende eines Tales" (Vorarlberger Nachrichten) - und in Wien bis nach Penzing in die Sargfabrik.

Karten online kaufen