Mittwoch, 8. April 2015

Trio Lepschi (Österreich)

Lokal Kolorit

Stefan Slupetzky - Gesang, Säge
Martin Zrost - Gesang, Gitarre, Klarinetten
Tomas Slupetzky - Gesang, Gitarre
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Für das Aufblühen des neuen Wienerlieds sind nicht nur unsere Stammgäste und viel gefeierten Strottern zuständig. Mit dem Trio Lepschi um Krimischriftsteller Stefan Slupetzky steht eine weitere Gruppe bereit, um in Wiener Mundart zwischen Schwermut und Humor, der nicht immer nur schwarz, sondern auch mal ziemlich derb ausfällt, neue Wege zu gehen.
Die Brüder Stefan und Tomas Slupetzky haben sich mit dem Jazzer Martin Zrost zusammengetan, um in ausladenden Texten und sparsamen Arrangements die an sich gut ausgeloteten Abgründe des Wienerischen noch einmal abzuschreiten.
Keiner dieser drei kann alles, aber alle können eines: aus Musik und Texten einen raffinierten Cocktail komponieren, der gleichermaßen rührt und schüttelt. Und siehe da: Es gelingt quasi mit links, sich in eine große Tradition einzuschreiben - "bitterböse, saubrutal, saukomisch und hundsordinär!" (Klaus Nüchtern, Falter)
Trio Lepschi mit ihrer extrem kurzweiligen Performance von abwechslungsreicher Musik, die neben Jodelpersiflage und Schrammelmusik auch Blues und Jazz einschließt, sind zum ersten Mal in der Sargfabrik. Spät, aber doch! Endlich!

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Donnerstag, 9. April 2015

Madame Baheux (Serbien, Bulgarien, Bosnien, Ö)

Gypsy/Balkan/Klezmer-Spezialitäten, Willkommen in Österreich

Jelena Poprzan - Viola, Gesang
Ljubinka Jokic - E-Gitarre, Gesang
DeeLinde - Cello
Lina Neuner - Kontrabass
Maria Petrova - Tupan, Darbuka, Schlagzeug
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Gewinnerinnen des Austrian World Music Awards 2014!
«Frauen-Power» wäre eine Untertreibung in Anbetracht dieses neuen femininen Balkanquintetts. Jelena Poprzan aus Serbien, Ljubinka Jokic aus Bosnien, Maria Petrova aus Bulgarien, DeeLinde aus Zitoll und Lina Neuner aus Wien: vier Stimmen, achtzehn Saiten, drei Bögen plus Percussion und Drums. Witzig, spritzig, schräg und groovy! Jung, feminin und frech! Mitreißende Folk-Songs aus Bulgarien, Serbien, Bosnien und Mazedonien in innovativen Arrangements, smarte Eigenkompositionen der Bandmitglieder und Lieder von Ewan MacColl, Bertolt Brecht, Georg Kreisler sowie ein Lied über ungastliche Wiener und ihre ausländischen Gäste in experimentellem Fiktiv-Wienerisch.
Obwohl die Musikerinnen ihre Wurzeln in Südosteuropa haben (außer «Gastarbajterka» aus Kloster Neuburg Lina Neuner) und ein Teil ihres Repertoires sich dazu bekennt, weist das Quartett sowohl in seinem Repertoire als auch in seinem künstlerischen Ausdruck weit darüber hinaus. Nach allen Richtungen offen zeigt es sich, Jazz, Rock, kritisches Lied ... in, Serbokroatisch, Bulgarisch, Englisch und «Weanarisch» ... Madame Baheux bringen etwas Neues auf die Bühne, das mitreißt, verführt, zum Lachen reizt, in Hirn, Herz und Beine geht ..

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Freitag, 10. April 2015

Corcovado Salsa Band (Gua, Mex, Kuba, Col, Peru, USA, Ö)

Club Global live, African & Latin Pearls, Willkommen in Österreich

Harold Taylor, Enny de Alba, Hariochy de Primera - Gesang
Paolo Mora, Luis Abicht - Trompete
Markus Nentwicht - Posaune
Ruben Sanchez - Bass
Sebastian Simsa - Schlagzeug, Timbales
Johannes Radl - Klavier
Dave Panzl - Conga
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Die junge, dynamische und spielfreudige Band "Corcovado Salsa Club" ist ein wahres Erlebnis. Egal, ob Salsa, Reggaeton, Merengue, Bachata, Cumbia oder Party-Latin, den jungen Profimusikern scheint alles spielend von der Hand zu gehen und bringt den Tequila so richtig zum Kochen. Mit fetzigen Bläser-Sounds, feurig-scharfen Mambo-Latin-Rhythmen und witzigen Eigenkompositionen richten sich die jungen Musiker an ein jazzbegeistertes, aber auch tanzfreudiges Publikum.
Die Band, aus ausschließlich jungen Musikstudenten bestehend, versetzt mit mitreißender Spielfreude und hohem musikalischem Niveau so manche KennerInnen in Staunen.

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Dienstag, 14. April 2015

OqueStrada (Portugal)

Fundstücke, Crossing Europe

Marta Miranda - Gesang
Pablo - Waschwannen-Bass
João Lima - protugiesische Gitarre
André Bahia - Gitarre
Marina Henriques - Akkordeon
Moisés Fernandes - Trompete
Beginn: 20:00
Eintritt: € 28 / erm. € 17  
 
In Portugal hat OqueStrada längst Kultstatus erlangt, füllt dort die großen Konzertsäle und heimst mit seinen Tonträgern laufend Gold und Platin ein. Zahlreiche internationale Radio-, Fernseh- und Festivalauftritte begeistern mittlerweile das Publikum auch außerhalb Portugals.
Eine Band, die auf Portugiesisch, Spanisch, Kreolisch, Französisch und Englisch singt, kann man durchaus als international bezeichnen. OqueStrada hat einen einzigartigen, kosmopolitischen Swing geschaffen, eine Melange aus Musiken, die Migranten nach Portugal gebracht haben. So zelebriert die Band nicht so sehr den traurigen Fado - zu vernehmen ist da Hip Hop, Ska, brasilianische Musik, Walzer, kapverdische Morna oder Funana und afrikanischer Kuduro, gespickt mit herrlichen Texten und Posen. Ihre Musik, so sagen sie selbst, ist: 100% unabhängig, 200% guter Humor und 300% genial. Das zeugt von gesundem Selbstbewusstsein.
Der Stil ist also unkonventionell, die Energie grenzenlos. Live auf der Bühne sind die sechs Musiker ein Erlebnis, das dem Wiener Publikum hiermit zum ersten Mal geboten wird.

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Mittwoch, 15. April 2015

Sterzinger Experience (Ö)

Lokal Kolorit

Stefan Sterzinger - Akkordeon, Gesang
Maria Craffonara - Kalimba, Gesang
Kristian Musser - Gitarre, Gesang
Thomas Castaneda - Keyboard, Gesang
Franz Schaden - Bass, Gesang
Jörg Mikula - Cardboard Beatbox, Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Mittlerweile auch alle Jahre wieder: Der Sterzinger mit seiner Combo in der Sargfabrik.
Einen Auftritt der Sterzinger Experience einfach als eine Darbietung von Wienerliedern der Gegenwart zu bezeichnen, wäre zwar nicht falsch, aber treffend beschreiben würde man die Musik und Sterzingers Geschichten und Vortrag dadurch nicht. Da sollte man schon zu Etiketten wie "Dada-Chanson", "Schmäh-Tango" oder "alpenländischer Operetten-Folk" greifen.
In ein und demselben Stück der Sterzinger Experience erklingen Klassik und Breakbeats, Improvisation und Coun-try, Jazz und Heurigenlied. Wenn man sich darauf einlässt, ist man rettungslos verloren. Dabei wirken der Meister und sein Ensemble bei ihren Höllenritten ganz zwanglos: Sterzinger spielt nicht. Mal arbeitet er die Worte, die Töne, die Aussage unter Stirnschweiß aus sich und seinem Instrument heraus, mal scheint er in aller Leichtigkeit er selbst zu sein und teilt sich und seine Inhalte dem Publikum mit, indem er einfach plaudernd musiziert. Hinterhältig. Charmant. Leichtfüßig. Wunderbar.

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Donnerstag, 16. April 2015

Etran Finatawa (Niger)

African Pearls, Blues.Roots.Soul & Co

Alhousseini Mohammed Anivolla - E-Gitarre
Goumar Abdoul Jamil - Akustische Gitarre
Bammo Agonla - Gesang
Bagui Bouga, Mamane Tankari - Wasserkalebasse
Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
Mit dem neuen Album "Sahara Sessions" hat Etran Finatawa wahrlich Staub aufgewirbelt und allerbeste Kritiken eingefahren. Das Album wurde ganz ohne Overdubs in einem Nomadenzelt mitten in der Wüste aufgenommen, wobei vorbei ziehende Nomaden immer wieder spontan in die Aufnahmen eingebunden wurden. Auf den einschlägigen Festivals wie WOMAD oder Grassroots zählen die fünf Protagonisten der Touareg- und Woodabe-Völker zu den exotischsten Vertretern ihrer Zunft. In Peter Gabriels "Real World" sind sie gern gesehene Stammgäste. Formiert hat sich Etran Finatawa beim Festival der Wüste im Jahr 2004, irgendwo in der Nähe von Timbuktu. Ursprünglich waren es zwei Musikgruppen, die auf die Bühne kamen, um gemeinsam zu musizieren. Zwei Kulturen, zwei Ethnien, nie zuvor hat es Wodaabe und Tuareg Musiker in einer Formation gegeben. Sie wagten das Experiment. Die klaren, durchdringenden Gesänge der Wodaabe in einem zeitgenössischen Kontext gemeinsam mit den Blues-Gitarren und hypnotischen Riffs der Tuaregmusik zu vernehmen - das ist das Einzigartige an Etran Finatawa.

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Freitag, 17. April 2015

Ballsaal Palindrone mit Hotel Palindrone (Österreich)

Club Global live

Albin Paulus - Klarinette, Sackpfeife, diverse Flöten
John Morrissey - Mandola, Gitarre, Gesang
Peter Natterer - Tenorsaxophon, E-Bass, Klavier
Stephan "Stoney" Steiner - Geige, Oktavgeige, Dreh-leier, Nyckelharpa
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Der bereits zu einem fixen Bestandteil des Sargfabrikprogramms gewordene "Ballsaal Palindrone" findet wieder im April 2015 statt.
Geboten wird ein Tanzkurs mit Live-Musik für Kreis-, Reihen-, und Paartänze wie Scottish (Europa), Plinn (Bretagne), Polska (Schweden), Bourrée (F), Schleuniger (Ö), Wickler (Ö), Mazurka (Europa) etc. "Tanzmeister" sind bei den ersten Tanzschritten zur Genesung unterstützend mit dabei.
Danach gibt es das bewährte Bal-Folk-Konzert mit Tanzmusik quer durch die Jahrhunderte und durch die unterschiedlichsten Kulturen Europas.
Also: Getanzt soll werden, aufgespielt, gefeiert und ganz wichtig, auf Grenzen beherzt gepfiffen. Weltmusik im besten Sinne, mitreißend, lebensfroh und klug. So soll es sein, so muss es bleiben.


Tanzkurs: 18:30 - 19:30
Bal-Folk-Konzert: 20:00

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Dienstag, 21. April 2015

Federspiel (Österreich)

Lokal Kolorit

Ayac Iuan Jimenez Salvador - Trompete
Robert Puhr - Tuba
Frédéric Alvarado-Dupuy - Klarinette
Philip Haas - Trompete
Matthias Werner - Posaune
Thomas Winalek - Posaune
Simon Zöchbauer - Trompete, Zither, Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Mit zeitgenössisch veredelter alpenländischer Blasmusik beehrt uns Federspiel zum wiederholten Male. Fein! Bei Federspiel trifft schier unheimliches Können auf die nötige jugendliche, charmante "Frechheit" im Spiel, in den Arrangements, im Auftreten.
Ohne Berührungsängste verbindet die siebenköpfige Band heimische Volksmusik mit weltmusikalischen Elementen.
"(...) Mit einer unglaublichen Spielfreude werden hier auf innovative Weise alte traditionelle Muster genutzt, um stilistische Grenzen komplett links liegen zu lassen. Bei "Federspiel" gibt es keine dogmatischen Engpässe und keine kreativen Hemmungen. Mariachi, Mazurka, Militärmarsch, Csárdás, Volksweise und Volkstanz verbinden sich zu einem faszinierenden Blechblasgemisch, das in zwanzig, dreißig Jahren immer noch so zünden wird wie heute. (...) Selten kam Blasmusik so elegant, lässig und tolerant rüber. Meisterklasse!" (Klaus Halama, sound & image)

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Mittwoch, 22. April 2015

Loretta Who / CissokhoBenda (Ö, Senegal)

Austrozone live

Loretta Who - Gesang, Ukulele, Gitarre, Diabel Cissokho - Kora, Gesang, Josh Benda - Gitarre, Gesang, Johannes Bohun - Perkussion
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Singer/Songwriter Spezialabend mit einer faszinierenden, unverwechselbaren Sängerin und einem ungewöhnlichen westafrikanisch/österreichischem Trio.
Von Freunden und Fans auch liebevoll "Queen Of Understatement" genannt, tritt die vielseitige Künstlerin Loretta Who nach diversen erfolgreichen Bandprojekten (Ping Ping, Heller Propeller), Airplay Hits, großen Werbelizensierungen, Gastauftritten und musikalischen Experimenten nunmehr solo ins Rampenlicht.
Ein Griot aus Dakar und ein Liedermacher aus Wien - Diabel Cissokho, der aufgrund seiner virtuosen Beherr-schung der Kora ein international gefragter Musiker ist (spielte u.a. mit Baaba Maal und Sinead O‘Connor) und Josh Benda begegneten sich 2001 in Senegal und spielten einige Sessions in Diabels Heimatstadt. 13 Jahre hat es bis zu einem Wiedersehen in Wien gedauert, doch die Magie ihres Zusammenspiels war ungebrochen. Jetzt sind sie da, um diese Magie mit ihrem Projekt CissokhoBenda auf der Bühne zu teilen! Begleitet werden sie von dem Perkussionisten Johannes Bohun, der auch schon einige Jahre in der britischen Percussion Company Stomp gewirkt hat.

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Donnerstag, 23. April 2015

LA BigBand groovt "Prince" (Ö)

Simply more than jazz

Franz Huemer, Jonny Leonhartsberger, Mathias Mayrbäurl, Manfred Hochholzer, Martin Siegl - Saxophone, Klarinetten
Robert Kerschbaumer, Klaus Ganglmayer, Bernhard Girlinger, Stefan Fellner - Trompete
Martin Grünzweig, Georg Schrattenholzer, Thomas Kaser, Manuel Schachinger - Posaune
Philippine Duchateau - E-Piano
Wolfgang Sambs - Gitarre, E-Cello
Josef Wagner - E-Bass
Rainer Deixler - Schlagzeug
Julia Sitz - Gesang
Lois Aichberger - Leitung
Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
Die Kreation programmmusikalischer Projekte ist ein Spezifikum dieser großartigen Bigband. Auch in ihrem aktuellen Programm verlässt die LA BigBand herkömmliche musikalische Pfade. Der Groove als zentrales Element ihrer Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die Rhythmusgruppe - im Mittelpunkt steht die ganze Band als Groove-Instrument mit all ihrer Durchschlagskraft. Basis und Inspiration für die neuen Stücke sind Kompositionen des großartigen Musikers Prince, die von den Arrangeuren Josef Wagner, Jonny Leonhartsberger und Andy Pranzl im Spannungsfeld zwischen Jazz und Popmusik in ein völlig neues Licht gerückt werden.
La BigBand groovt Prince: Das verspricht wohl der heißeste Bigband-Act des Jahres zu werden!

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Freitag, 24. April 2015

Roy de Roy (Slowenien, Österreich)

Club Global live, Gypsy/Balkan/Klezmer-Spezialitäten

Nikolaj Efendi - Gesang, Gitarre, Matej Cek - Akkordeon, Gitarre, Tom Petric - Trompete, Horn, Ema Lipus - Schlagzeug, Marjan Mecina - Bass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Roy de Roy ist wie der Mikrokosmos Wien: Anders, multikulturell und laut! Das Quintett versteht Wien als Hauptstadt Osteuropas und bedient sich deren musikalischen Reichtums. Sie recyceln Polka wie Punk, vermischen Swing mit Folk und singen all dies in einer Sprache, die von nur 2 Millionen Menschen gesprochen wird: Slowenisch. Ausstaffiert mit schnellen Gitarren, melancholischem Akkordeon und treibenden Trompeten bietet Roy de Roy eine ekstatische Performance zwischen Piratenwalzer, Polit-Persiflage und tanzbarer Tragik. Gesungen wird über eine paranoide Gesellschaft, stupiden Nationalismus, eitle Diasporas oder auch über selektive Geschichtsschreibung.
In Genre-Schubladen lassen sich die fünf Musiker aber nur ungern stecken, wenngleich sie ihren Sound mit einem Augenzwinkern "World-Punk" nennen. Punk ist dabei allerdings mehr die Attitüde als der Sound, World eher der Sammelbegriff für ihre unterschiedlichen Einflüsse.
Die Band ist auf den Bühnen Europas schon lange kein Geheimtipp mehr, sie hinterlässt auf ihnen vielmehr brennende Tanzböden und bebende Wände.

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Dienstag, 28. April 2015

Karl Ratzer Trio (Österreich)

Legendär und Kult, Simply more than jazz

Karl Ratzer - Gitarre, Gesang
Peter Herbert - Bass
Howard Curtis - Schlagzeug
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Ein ganz Großer der Musikszene und Gitarristenzunft, Wiener Eremit und guitarists‘ guitarist seit Jahrzehnten beehrt mit seinem "neuen" Trio die Sargfabrik. Karl Ratzer war schon mit allen möglichen Besetzungen zu hören. Aber im Trio-Format ist er ganz selten zu erleben. Unbeeinflusst von jedweden Harmonie-Instrumenten und von keinem Bläser gestört, agiert der Meister des subtil-vertrackten Gitarrenspiels als alleiniger Solist.
Ratzer trifft im Trio dabei auf kongeniale Partner, die nicht nur über eine vieljährige Erfahrung im Musikgeschäft verfügen, sondern so wie er Freude am gemeinsamen Musizieren haben. An Bassist Peter Herbert schätzt er die Vielseitigkeit, die von klassischen Streichensembles bis zur Experimentalmusik reicht. Herbert steht weltweit bei ca. 100 Konzerten pro Jahr als Solokünstler und Bandmusiker auf der Bühne. Mit Howard Curtis am Schlagzeug verbindet Karl eine lange Freundschaft.
Wir dürfen uns auf eine Mischung aus Virtuosität, die niemals eitler Selbstzweck wird, und tief empfundener musikalischer Emotion freuen. Dabei kommen sowohl die Bewunderer instrumentaler Technik als auch die Liebhaber swingender Songs auf ihre Rechnung. Somit sind alle Voraussetzungen für ein Konzert der Extraklasse und des Musikgenusses gegeben!

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Mittwoch, 29. April 2015

Yshai Afterman & Itamar Erez (Israel)

Duo DeLuxe, Oriental & Asian Moods

Yshai Afterman - Perkussion
Itamar Erez - Gitarre
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
"Guitarist Itamar Erez and percussionist Yshai Afterman are fantastically assured musicians who can inventively weave together oriental and flamenco sounds…these boys can really play…" (Songlines Magazine)
Zwei überzeugende neue Stimmen und herausragende Musiker in der internationalen Weltmusik-Szene: Der israelische Perkussionist Yshai Afterman und sein Landsman Itamar Erez treten zum ersten Mal in Österreich auf. Gitarrist und Pianist Itamar Erez ist ein durch internationale Projekte und Auftritte erfahrener Profi. Er war Mitglied der Formation des Sufi-Maestro Omar Faruk und teilt€ die Bühne mit Musikern wie Jean-Louis Matinier, Tomatito, Avishai Cohen und Yasmin Levi.
Yshai Afterman stützt sich auf indische, türkische, persische und arabische Traditionen und harmonisiert sie höchst innovativ in einem technisierten, melodischen und modernen Perkussionsstil.
Die zwei herausragenden Musiker präsentieren einen seltenen Dialog zwischen Gitarre und Perkussion, Komposition und Improvisation und überzeugen die Zuhörer mit ihren musikalischen Fähigkeiten und einem perfekten Zusammenspiel. Ein musikalisches Ereignis höchster Güte.

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Donnerstag, 30. April 2015

Willi Landl (Österreich)

Austrozone live, Fundstücke

Willi Landl - Stimme
Christian Grobauer - Schlagzeug
Stefan Thaler - Kontrabass
Michael Hornek - Keyboard
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
"Willi Landl ist nicht grenz- sondern ganzgenial."
(A. Krondraf, Concerto)
Ist das Jazz, der zum Lachen nicht in den Keller geht? Ist es Pop für Popskeptiker? Sind es extravagante Chansons, die Willi Landl da so gekonnt und doch nie abgehoben vorträgt? Der Sänger selbst spricht von Kunstliedern. Allerdings nicht wie in Schubert, Schumann und Brahms, sondern vielmehr wie in: Willi Landl, genremäßig nicht eindeutig zuordenbar. (Gerhard Stöger, Falter)
Landl will das Rad nicht neu erfinden und tut es doch beinahe. Seine Musik ist zukunftsweisend, oszilliert zwischen Kunstlied und Popsong in deutscher Sprache, fürchtet keine emotionale Nähe und wird trotzdem nie pathetisch, ist humorvoll, aber nie komödiantisch, mitunter tiefgründig und doch niemals schwer. Eigenständig respektlos nähert sich der Komponist und Sänger mit der schnörkellosen Erzählstimme dem Genremix und spielt lustvoll damit, tatkräftig begleitet von einem famosen Akustik-Trio.

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Dienstag, 5. Mai 2015

Taksim Trio (Türkei)

Legendär und Kult, Oriental & Asian Moods

Hüsnü Senlendirici - Klarinette, Duduk
Ismail Tunçbilek - Baglama (Saz)
Aytaç Dogan - Kanun (türkische Zither)
Beginn: 20:00
Eintritt: € 35 / erm. € 21  
 
Drei Virtuosen auf ihren Instrumenten bilden seit Jahren eine der populärsten türkischen Musik-Formationen.
Die Musik des Taksim Trios speist sich sowohl aus der traditionsreichen Musik der Gypsys als auch aus den Klängen des Bosporus. In ihren Programmen verweben sie orientalische Melodien traditionell türkischer Musik mit Elementen des Jazz, der klassischen Musik, des Pop und Flamenco - kreieren also Weltmusik im besten Sinne. Vervollständigt wird diese exotische Mischung durch eine gewisse Rockgestik.
Mit ungeheurer Leichtigkeit entwickelt das Trio einen musikalischen Sog, dem man sich schwer entziehen kann. Allen voran Hüsnü Senlendirici (Okay Temiz Orchestra, Laco Tayfa), der in der Türkei zu den besten Klarinettenvirtuosen zählt und sich mit seinem letzten Soloalbum weit oben in den türkischen Charts platzierte. Sein Kollege Aytac Dogan gilt weit über seine Heimat hinaus als Meister der türkischen Zither (Kanun) und der Saz-Virtuose Ismail Tunçbilek komplettiert das Trio. Großartige Musik dreier wunderbarer Musiker.

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Mittwoch, 6. Mai 2015

Andrej Prozorov Trio / Pristup (Ukr, Ö)

Simply more than jazz

Andrej Prozorov - Saxophon, Christian Bakanic - Akkordeon, Walter Singer - Kontrabass
Andrej Prozorov - Saxophon, Christian Bakanic - Akkordeon, Vlado Blum - Gitarre, Hannes Laszakovits - Kontrabass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Der Konzertabend ist eine Art Personale, die den aus Odessa stammenden Saxophonisten Andrej Prozorov in den Mittelpunkt stellt.
Andrej Prozorov hat mit den zwei kongenialen Kollegen Christian Bakanic und Walter Singer ein Trio gebildet. Als Prozorov Trio verbinden die Musiker klassische, jazzige, österreichische und ukrainische Elemente und frönen dabei ebenso dem kollektiven Faible für zeitgenössische improvisierte Musik.

Den zweiten Teil des Abends bestreitet das Ensemble Pristup, in dem auch Andrej Mitglied ist. Die Musiker von Pristup mit ungarisch-ukrainisch-kroatisch-serbischen Wurzeln blicken von ihrer Homebase Wien gen Südost und verarbeiten dies mit instrumentaler Virtuosität und großem musikalischen Verständnis. Sie lassen dabei Klänge entstehen, die irgendwo zwischen Jazz, Folk, Tango Nuevo, Klezmer, Kammermusik und den traditionellen Volksmusikklängen Pannoniens und des Balkan angesiedelt sind. Sehr charmant!

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Donnerstag, 7. Mai 2015

Zur Wachauerin (Österreich)

Musik & Wort, Lokal Kolorit

Wolfgang Kühn - Stimme, Text
Michael Bruckner-Weinhuber - Gitarre
Fabian Pollack - Gitarre
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
"Welche Stilrichtung? Volxmusikszene? Jazzszene? Crossoverszene? Da spielen zwei Gitarristen völlig unaufgeregt auf ihren Gitarren, schaffen Stimmungen, beschreiben Zustände, und ein ebenfalls völlig unaufgeregter Literat macht, was Literaten so machen: er liest seine Texte vor. Punkt. Mehr passiert nicht auf der Bühne. Aber wie hier quasi nix passiert, ist schlicht und ergreifend sensationell." (Alfred Krondraf, Concerto)
Drei öffentlich redliche Herren nehmen den Bildungsauftrag ernst, also heiter. Sagen, Mythen, Legenden und Historisches aus der Wachau und dem Waldviertel werden zum Stoff, den man auf diese Weise in der Schule leider nie serviert bekommen hat, Geschichtsunterricht vom Feinsten: wie einer dem Kirchenbann entkommen will, wie von zehn Waldviertlern keiner überlebt, wie der Schutzplanet aller Durstigen heißt - weder Musik noch Text will sich jeweils am anderen vorbeischlängeln, Einheit statt Brei ist die kluge Devise. Ein vom Zeitgeist ungegängelter Wolfgang Kühn als Troubadour des 21. Jahrhunderts zu Michael Bruckner-Weinhubers filigraner, empathischer Musik.

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Freitag, 8. Mai 2015

Danko Rabrenovic & Trovaci (D)

Musik & Wort, Club Global live, Gypsy/Balkan/Klezmer-Spezialitäten

Danko Rabrenovic - Gitarre, Gesang
Boris Rabrenovic - Gitarre
Aleksandar Glisic - Schlagzeug
Atila Djember - Bass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 21 / erm. € 13  
 
Vier Ex-Yugos, viele Jahre Exil in Deutschland, kombiniert mit treibendem Balkan-Ska-Reggae-Punk ergeben nicht nur eine exzellente Liveband, sondern stehen auch für selbstironische und sympathisch-schlitzohrige Texte auf Serbisch, Kroatisch und Deutsch, die einen "balkanisierten" Blick auf den deutschen Alltag, auf Gastarbeiterklischees, ja selbst auf Herzschmerz-Themen bieten. Mit diesem Rezept haben sich die vier Trovaci in den letzten Jahren in die Herzen und Ohren von Menschen aller Couleur gespielt, und ihre Konzerte sorgen allerorten für verschwitzte Klamotten und durchgetanzte Latschen.
Und das ist noch nicht alles. Frontman Danko Rabrenovic schreibt auch wunderbar satirische Bücher. Deshalb gibt es vor dem Konzert noch eine Lesung aus seinem letzten Buch "Herzlich Willkommencic - Heimatgeschichten vom Balkanizer" zu hören. Danko Rabrenovic beleuchtet seinen Alltag zwischen zwei Welten, Deutschland und dem Balkan, erzählt von Bio-Deutschen und Turbo- Balkanesen und fragt sich, was es eigentlich bedeutet, wenn seine Nachbarn nie bei ihm klingeln, weil sie seine "Privatsphäre nicht stören" wollen.

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Dienstag, 12. Mai 2015

Meszecsinka (Ungarn)

Gypsy/Balkan/Klezmer-Spezialitäten

Annamari Oláh - Gesang, Gitarre, Ukulele, Kalimba
Emil Biljarszki - Keyboard, Gitarre, Gesang
Árpád Vajdovich - Bass, Gesang
Dávid Krolikowski - Perkussion, Schlagzeug, Ukulele
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Meszecsinka ist eine der zurzeit interessantesten World-Music-Bands Ungarns. Mit der fantastischen Leadsängerin Annamaria Oláh präsentieren sie eine musikalische Wunderwelt, in der sie ungarischen und bulgarischen Folk als Ausgangsmaterial verarbeiten. Meszecsinka tendieren zu akustischem, an mediterrane, orientalische und lateinamerikanische Sounds angelehntem World-Beat, zu lasziven Chansons und Tango. Sie erinnern an das Hippie-Folk-Pop-Image der Sixties à la Incredible String Band, Jefferson Airplane oder Joni Mitchell. Gesungen wird dabei in sieben Sprachen, darunter Finnisch, Arabisch, Spanisch und ein Roma-Dialekt. Die Musiker von Meszecsinka kommen aus bedeutenden Budapester Bands der alternativen Worldmusic wie Korai Öröm oder Kampec Dolores.

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Mittwoch, 13. Mai 2015

BartolomeyBittmann (Ö)

Duo DeLuxe, Streichertöne

Matthias Bartolomey - Cello
Klemens Bittmann - Geige, Viola, Mandola
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Der Wiener Cellist Matthias Bartolomey und der steirische Geiger Klemens Bittmann machen eine beachtlich steile Karriere. Bartolomey spielt u.a. als Solocellist beim Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt, Bittmann profiliert sich mit Formationen wie beefólk, Folksmilch oder dem Alegre Correa Quartett.
Als sie einander vor zwei Jahren kennenlernten, war es musikalische Liebe auf den ersten Blick. Sie komponierten Stücke für ihre Instrumente, das Cello, die Violine und Viola aus dem 18. Jahrhundert und eine fünfsaitige Mandola aus dem 21. Jahrhundert.
Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann bezeichnen ihr Duo als Crossover Band mit Schwerpunkt auf Groove, Rock und poppigen Jazzelementen. Und es stimmt: Selten hat man Streicher gehört, die sich so lustvoll dem Groove hingeben und mitunter rocken, was das Zeug hält, dabei spielerisch Grenzen erforschen und ungewöhnliche Wege beschreiten. Die beiden bringen jene musikalischen Tugenden leichtfüßig auf den Punkt, die man üblicherweise nicht mit klassischen Instrumenten verbindet: Unbändige Spiellust und radikalen Rhythmus.

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Dienstag, 19. Mai 2015

Efrat Alony & Childo Thomás (Israel, Mosambik)

Simply more than jazz, Duo DeLuxe

Efrat Alony - Gesang, Electronics
Childo Thomás - E-Bass, Electronics
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
Zwei Musiker, die Tausende von Kilometern weit weg von ihrer Heimat leben und arbeiten, suchen gemeinsam nach dem "Home, away from home" - den speziellen Klangfarben und der Ästhetik der afrikanischen sowie der israelischen Musik. Mit eigenen Kompositionen und neuen Interpretationen von Volksliedern gehen sie auf eine spannende musikalische Reise.
Als Kammer-Jazz-Parallel-Welt bezeichnet das Feuilleton die Musik der preisgekrönten israelischen Sängerin Efrat Alony. 1997 kam sie nach Berlin und gehört inzwischen zu den wichtigsten Stimmen des deutschen Jazz. Sie schreibt dichte, poetische Texte und verbindet Elemente aus Folk und Electro mit der Freiheit des Jazz.
Childo Thomás, Bassist, Vokalist und Komponist, unter anderem auch für Film und Theater, wurde 1963 in Mosambik geboren und lebt seit 1994 in Spanien. Neben seinem eigenen Projekt "Mogha Africa" tourt er durch die Welt als Sideman mit Jazzgrößen wie dem kubanischen Pianisten und Grammy-Gewinner Omar Sosa.

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Mittwoch, 20. Mai 2015

Iva Nova (Russland)

Club Global live, Crossing Europe

Ekaterina Fedorova - Schlagzeug, Perkussion
Anastasia Postnikova - Gesang, Synthesizer, Perkussion
Natalia Potapenko - Akkordeon
Galina Kiseleva - Bass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 20 / erm. € 12  
 
"Iva Nova ist definitiv die angesagteste weibliche Band in ganz Russland!" (Rolling Stone).
Die vier experimentierfreudigen Damen von Iva Nova aus Sankt Petersburg holen sich die Inspiration in der slawischen Folklore. Die Musik der Band hat aber einen gänzlich eigenen wie auch wilden Touch - ihr musikalischer Ausdruck ist mächtig energiegeladen und temperamentvoll bis hin zu verspielt und humorvoll, weiblich und stolz. Die wilde, vor Lebenslust sprühende Art der Musikerinnen zeigt aber auch eins: hier tritt eine Sorte Frau auf, die sich von den Patriarchen in ihrem Heimatland sicher nicht viel sagen lässt. Sie schaffen es, ihr Publikum vom ersten Moment an mitzureißen. Slawische Tänze werden mit zackigen Ska-Rhythmen und Rock-Ausbrüchen aufpoliert. Akkordeon-Läufe kreuzen sich mit Synthie-Sequenzen, virtuose Bassläufe und treibende Beats ergänzen sich prächtig. Schmissig klingt das meistens, erfordert aber rhythmische Präzisionsarbeit - die alle Musikerinnen uhrwerkmäßig leisten.

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Donnerstag, 21. Mai 2015

Oysterband (Großbritannien)

Legendär und Kult, Blues.Roots.Soul & Co

Ian Telfer - Geige, Konzertina, Gesang
John Jones - Gesang, Akkordeon
Alan Prosser - Gitarre, Gesang, Banjo, Bouzouki
Dil Davies - Schlagzeug
Al Scott - Bass, Mandoline
Beginn: 20:00
Eintritt: € 28 / erm. € 17  
 
"Tremendous, joyous, remarkable ... the cream of their genre." (Rolling Stone)
Die internationale Musikpresse feiert sie seit Jahren als beste Roots Rock Band der britischen Inseln. Was Mitte der Achtziger mit kleinen Sessions in britischen Pubs begann, fand seine Fortsetzung fast auf der ganzen Welt: Die Oysterband gastierte auf allen großen internationalen Festivals als Headliner.
Die Musiker sind dabei alles andere als asketische Folk-Puristen. Nein, zwischen Bouzouki, Banjo, Mandoline, Cello, Akkordeon und artverwandtem traditionellem Instrumentarium ist bei der Oysterband immer noch jede Menge Platz für dynamische Stromgitarren. Folk muss eben nicht zwangsläufig "unplugged" bedeuten.
Live spielen sie den härtesten und zugleich melodiösesten Celtic Rock der Insel. Songs mit sehr persönlichem Inhalt wechseln gekonnt mit kritischen Beobachtungen von Gesellschaft und Politik ihres Heimatlands.
2013 gewannen sie bei den BBC Awards gleich in drei Sparten. 2015 kehrt die Band nach Österreich zurück und in der Sargfabrik zum ersten Mal ein.

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Donnerstag, 28. Mai 2015

Hofstätter/Spitzer/Lechner (Ö)

Musik & Wort

Beginn: 20:00
Eintritt: € 25 / erm. € 15  
 
"Halali"- Ein musikalisch-literarischer Streifschuss
Singend, lesend und vom Akkordeonisten Otto Lechner musikalisch begleitet, pirschen sich Maria Hofstätter und Martina Spitzer mit einem Augenzwinkern und dem Finger stets am Abzug an die Jäger, Jagd und Jagdgesellschaft literarisch-musikalisch heran. Und selbstverständlich genießt dabei Maria Hofstätter, die Hauptdarstellerin in diversen Ulrich Seidl-Filmen, auch besondere Attraktivität. Die ausgewählten Texte stammen vorwiegend von dem Schweizer Autor Leo Tuor, dem spanischen Philosophen Ortega y Gasset und dem Soziologen Roland Girtler - Jäger mit gehörigem Scharf- und Weitblick. Schönheit und Tod des Tieres, Ängste und Leidenschaften des Jägers, Trophäenkult und Hubertusmessen, Jagdbürokratie und Wildererdramen, um diese Themen kreist der vergnügliche und tiefsinnige Abend. Waidmannsheil!
"Otto Lechner, Maria Hofstätter, Martina Spitzer: für sie lohnt sich die Fahrt bis zum Ende eines Tales" (Vorarlberger Nachrichten) - und in Wien bis nach Penzing in die Sargfabrik.

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Freitag, 29. Mai 2015

Renate Hornstein / The Little Band from Gingerland (Ö)

Austrozone live

Renate Hornstein - Klavier, Gesang

The Little Band from Gingerland
Ángela Tröndle - Gesang, Klavier, Effekte
Sophie Abraham - Cello, Gesang, Loops,
Siegmar Brecher - Bassklarinette,
Philipp Kopmajer - Perkussion, Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Die Sängerin und Songwriterin Renate Hornstein hat seit ihrem letzten Besuch in der Sargfabrik das Solospielen entdeckt. Im Gepäck viel neues, noch unveröffentlichtes Songmaterial und die eine oder andere Interpretation eines Lieblingsstücks aus fremder Feder. Dargebracht mit gewohnt glockenklarer, berührender Stimme.
The Little Band from Gingerland ist mit ihrem erfrischend originellen Süppchen aus Welt-Folk, Avantgarde-Pop und Poesie aus der österreichischen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Ihr Debüt-Album erhielt den Ö1 Pasticcio-Preis, und das kreative Zweiergespann Ángela Tröndle & Sophie Abraham mit den kongenialen Partnern Siegmar Brecher und Philipp Kopmajer wurden ob ihrer bizarren Songwelt, die mit luftigen Arrangements, Loops und skurrilen Texten zwischen Beschaulichkeit und musikalischem Irrwitz changiert, von der Presse gefeiert.

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Dienstag, 2. Juni 2015

The Henry Girls (Irland)

Faszinierende Stimmen, Crossing Europe

Karen McLaughlin - Fidel, Gesang
Lorna McLaughlin - Gesang, Akkordeon
Joleen McLaughlin - Harfe, Klavier, Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 23 / erm. € 14  
 
The Henry Girls gelten als eine der wegweisenden neuen Folkgruppen Irlands mit ganz persönlichem Stil.
Irischer Folk-Pop trieft ja normalerweise nur so vor traditionsschwangerem Instrumentarium wie Uilleann Pipes, Tin Whistle und Bodhrán und beschränkt sich nicht selten auf überlieferte Reels and Jigs. Da heben sich die drei Henry Girls aus Nord Donegal doch erheblich und wohltuend vom folkloristischen Einheitsbrei einer irischen Landpartie ab.
In ihrem Bühnen-Programm reisen sie übers Meer und fischen in wilden Gefilden: New Folk, Bluegrass, Pop, Irish Tradition, Balladen, aber auch Anleihen bei den swingenden Andrew Sisters der 30er Jahre, Crosby Stills & Nash oder den Dixie Chicks sind auszumachen. Auch Elvis Costello und die unvergessliche Lhasa blitzen ab und zu durch.
Typisch und eher unirisch ist der komplexe und intensive dreistimmige Gesang neben gekonnt abgestimmten Vokalharmonien - das sorgt für zusätzliche Gänsehaut-Intensität, die nur von der intensiven Verbindung dreier Geschwister herrühren kann.

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Dienstag, 9. Juni 2015

Martin Klein (Österreich)

Austrozone live

Martin Klein - Klavier, Gesang, Electronics, Keyboard
Beginn: 20:00
Eintritt: € 18 / erm. € 11  
 
Der Falter schreibt: "Thom Yorke ohne Kunstrucksack und ein Maximilian Hecker ohne Elfenbeinturm", Der Standard: "sensible und obsessive Kunst", Music Information Center Austria: "gehört ohne Zweifel zu den hoffnungsvollsten Vertretern der heimischen Singer/Songwriter-Szene", FM4: "ein nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich beeindruckendes Werk", Jazzthetik: "traumverlorene kleine Meisterwerke", und terz.org: "Um’s kürzer zu machen: Klein bringt’s, ist ganz groß."
Der Abend mit Martin Klein verspricht ein besonderer zu werden, denn Klein ist ein unberechenbarer Künstler, der sich nichts aus musikalischen Erwartungshaltungen oder Stilschubladen macht. 2013 veröffentlichte er das experimentelle Album "Tracks for My Keyboards", eine durchaus tanzbare Elektro-Platte. Diesmal wird Martin nicht nur seine akustische Singer/Songwriting Seite zeigen, sondern erstmals live auch seine elektronisch-artifizielle.

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Donnerstag, 11. Juni 2015

Ducie (Großbritannien)

Blues.Roots.Soul & Co, Crossing Europe

Andy Dinan - Fidel
Ian Fletcher - Gitarre, Electronics
Richard Sliwa - Perkussion
Jon Thorne - Kontrabass
Beginn: 20:00
Eintritt: € 21 / erm. € 13  
 
Ducie ist eine britische Neofolk- und Worldfusion-Band, die in ihrer Musik traditionelle und zeitgenössische Stile aus der ganzen Welt gekonnt vermischt.
Ducie kombiniert keltische Musik, afro-kubanische und brasilianische Rhythmen mit Funk, Reggae, Flamenco und Blues, um letztendlich wieder bei ihren Wurzeln zu landen: der keltischen Musik. Aus dieser pulsierenden Mischung der Genres entsteht eine breite musikalische Landschaft, die ein immer größer werdendes Publikum begeistert.
Zwar ist die Band noch jung, die einzelnen Musiker haben allerdings beeindruckende musikalische Referenzen vorzuweisen: Fiddler Andrew Dinan war beispielsweise der erste englische Musiker, der die All-Ireland Fiddle Championship gewann. In den 1990er Jahren tourte er rund um den Globus mit Bands wie "Whitesnake", "Steve Harley and the Cockney Rebels" oder "Thin Lizzy". Er ist ebenso Mitglied der Punk-Folk-Band "The Bad Shepherds" und dem "Future Trad Collective".

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Donnerstag, 2. Juli 2015

Haymon & die Lothringer (Ö)

Fundstücke

Haymon Maria Buttinger - Gitarre
Lothar Scherpe - Keyboard, Klavier
Peter Hermann - Gitarre
Andreas Wingert - Bass
Lenny Dixon - Schlagzeug
Karl Takats - Saxophone
Katjana Pehofer - Gesang
Beginn: 20:00
Eintritt: € 22 / erm. € 13  
 
Terminänderung: Dieses Konzert musste vom 3.6. auf den 2.7. verschoben werden.

Haymon Maria Buttinger - umjubelter Woyzeck-Darsteller in der Rolle des Tom Waits der Erfolgsinszenierung im Volkstheater, wofür er als bester Hauptdarsteller für den Nestroy-Preis 2014 nominiert wurde - performt mit seiner neuen Band "Die Lothringer".
Buttinger tritt schon seit 1988 als Sänger und Songwriter in Erscheinung, schrieb Filmmusik für MA 2412, Soko Donau, Schnell ermittelt und vor allem für Kabarettist Alfred Dorfer. Weiters verfasste er Songtexte für Filme wie Muttertag oder für Musiker wie Boris Bukowski (Gott ist eine Frau).
Mit seinen kongenialen Mitstreitern der Lothringerband beglückt Naturgewalt Haymon M. Buttinger abseits und jenseits von Gut und Böse Interessierte, die ihn nicht nur als Woyzeck-Darsteller schätzten, sondern die auch als Erlebnisscouts an ungewöhnlichen Ereignissen teilnehmen wollen! Mit rauer Kehle werden zarte Weisen präsentiert, aber auch musikalisch hart Abartiges, das sich in die Ganglien drängt.

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